August Sprüche
1904 Sprüche — Seite 11
Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.
Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.
— Emanuel Wertheimer
Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.
— Joseph Addison
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Gesund ist man erst, wenn man wieder alles tun kann, was einem schadet.
— Karl Kraus
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
— Bernhard von Clairvaux
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Nicht alles, was Genuss bereitet, ist auch wohltuend. Aber alles, was wohltuend ist, bereitet auch Genuss.
— Pythagoras
Alles, was schön ist, das will so ein Mann genießen, und um es zu genießen, muss er es besitzen.
— John Knittel
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
— Immanuel Kant
Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
— Christian Friedrich Hebbel
Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
— Blaise Pascal
Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat
— Friedrich Wilhelm Weber
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens - man wird die andere Hälfte doppelt genießen.
— Carl Ludwig Schleich
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.
— George Bernard Shaw
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Keine Elster heckt eine Taube.
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.
— Thomas Alva Edison
Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …
— Ida Hahn - Hahn
Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurück.
— Philippe Destouches
Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Es bleibt der letzte und allgemeine Maßstab für den Wert eines Menschen, ob er auch der Andacht fähig, ob er seine Gedanken vom Staub des Alltags losmachen und eine Feierstille in sich erzeugen und wü …
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.
— Rabindranath Tagore
Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.
— Johann Peter Hebel
Pillen und Pulver haben sich zu einer Art psychischem Konfekt entwickelt.
— Friedrich Georg Jünger
Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.
— Johann Nepomuk Nestroy
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
— Antoine de Rivarol
Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.
Das Glück ist eine Frage des Ausgeschlafenseins. Verschlafe, wenn du Talent hast, die volle Hälfte deines Lebens, du wirst dann die andere doppelt gelebt haben.
— Carl Ludwig Schleich
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.