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Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott

Spruchbild: Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

Bedeutung

Friedrich von Schiller formuliert in diesem aphoristischen Satz eine pantheistische Deutung der Natur: Sie ist kein Objekt, das außerhalb Gottes steht, sondern Gott selbst – aber aufgeteilt, verteilt auf unendlich viele Erscheinungsformen. Jedes Ding, jedes Lebewesen, jede Naturkraft ist ein Teilstück dieser göttlichen Gegenwart. Diese Sichtweise verbindet Romantik und Philosophie: Gott ist nicht getrennt von der Welt, sondern in ihr aufgegangen. Schiller, der zwischen idealistischer Philosophie und poetischer Naturbetrachtung lebte, fasst hier eine kosmologische Überzeugung in einen einzigen, dichten Satz.

Verwendung

Passend als Schiller-Zitat in Texten über Pantheismus, Naturphilosophie und das Verhältnis von Gott und Natur sowie für Beiträge über Romantik, Philosophie und kosmologisches Denken. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Heiligkeit der Natur und die Präsenz des Göttlichen in der Welt.

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Über Friedrich von Schiller

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1759 - 1805

Friedrich von Schiller (1759–1805) war deutscher Dichter, Historiker und Arzt, der Dramen, Lyrik und Essays in der Weimarer Klassik vereinte.

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Geboren in Marbach am Neckar, erhielt Schiller 1802 den Adelstitel „von Schiller". Er starb 1805 in Weimar, wo er eng mit Goethe zusammenarbeitete. Als Arzt ausgebildet, widmete er den Großteil seines Lebens dem literarischen und philosophischen Schaffen.

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Quadratisches Spruchbild: Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

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