August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 17
Ein kalter Frühling bringt viel Regen
Kräht der Bauer auf dem Mist, weißt du, dass er besoffen ist!
Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!
— Seneca
Frauen und Wind sind notwendige Übel.
Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens
Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
— Oscar Wilde
Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.
— Leonardo da Vinci
Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.
— Arthur Schnitzler
Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.
Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.
Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.
— Christian Johann Heinrich Heine
Alles tun zu seiner Zeit! Sonntagsarbeit nicht gedeiht.
Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuss, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.
Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.
— Jean-Jacques Rousseau
Der Schlaf sei das tägliche Brot deiner Seele.
— Carl Ludwig Schleich
Wenn die Uhren so schnell zu scheinen laufen, dass die Konturen der Zeiger verschwimmen, ist es an der Zeit, zu entstressen.
— Christa Schyboll
Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee. (06. Feb.)
Will man in England gut essen, sollte man dreimal täglich frühstücken.
— William Somerset Maugham
Zorn und Kaffee muss man ganz heiß genießen
Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.
— Rainer Haak
Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen.
— Willy Brandt
Mensch, genieße dein Leben, als müsstest du morgen weggehn; schone dein Leben, als ob du ewig weilest hier.
— Johann Gottfried Herder
Der Brei wird nicht so heiss gegessen, als er aufgetragen wird.
Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.
Wer sein Brot allein isst, muss auch sein Pferd allein satteln.
Narren hasten - Kluge warten - Weise gehen in den Garten.
— Rabindranath Tagore
Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht
— Immanuel Kant
Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.
Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.
— Voltaire
Das Weib ist ein Genußmittel. Ihr Leib ist zu unserem Genuß da, und sie weiß das.
— Leo Tolstoi
Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.
— Fjodor M. Dostojewski
Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.
— Clemens Brentano
Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.
— Publius Syrus
Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.
Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.
Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.
Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.