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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 17

  1. Ein kalter Frühling bringt viel Regen

  2. Kräht der Bauer auf dem Mist, weißt du, dass er besoffen ist!

  3. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    Seneca

  4. Frauen und Wind sind notwendige Übel.

  5. Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens

  6. Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

    Oscar Wilde

  7. Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.

    Leonardo da Vinci

  8. Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.

    Arthur Schnitzler

  9. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  10. Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.

  11. Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.

    Christian Johann Heinrich Heine

  12. Alles tun zu seiner Zeit! Sonntagsarbeit nicht gedeiht.

  13. Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuss, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.

  14. Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

    Jean-Jacques Rousseau

  15. Der Schlaf sei das tägliche Brot deiner Seele.

    Carl Ludwig Schleich

  16. Wenn die Uhren so schnell zu scheinen laufen, dass die Konturen der Zeiger verschwimmen, ist es an der Zeit, zu entstressen.

    Christa Schyboll

  17. Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee. (06. Feb.)

  18. Will man in England gut essen, sollte man dreimal täglich frühstücken.

    William Somerset Maugham

  19. Zorn und Kaffee muss man ganz heiß genießen

  20. Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.

    Rainer Haak

  21. Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen.

    Willy Brandt

  22. Mensch, genieße dein Leben, als müsstest du morgen weggehn; schone dein Leben, als ob du ewig weilest hier.

    Johann Gottfried Herder

  23. Der Brei wird nicht so heiss gegessen, als er aufgetragen wird.

  24. Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.

  25. Wer sein Brot allein isst, muss auch sein Pferd allein satteln.

  26. Narren hasten - Kluge warten - Weise gehen in den Garten.

    Rabindranath Tagore

  27. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    Immanuel Kant

  28. Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.

  29. Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.

    Voltaire

  30. Das Weib ist ein Genußmittel. Ihr Leib ist zu unserem Genuß da, und sie weiß das.

    Leo Tolstoi

  31. Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen

  32. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  33. Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.

  34. Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.

    Fjodor M. Dostojewski

  35. Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.

    Clemens Brentano

  36. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    Publius Syrus

  37. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  38. Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.

  39. Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.

  40. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.