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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 22

  1. Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!

    Bertolt Brecht

  2. Die Kraft zu lieben, die Gesundheit, sich, das Leben, Freundschaft und Geist zu genießen und zu erwidern, ist der Zauber, der alles bezwingt.

    Ludwig Tieck

  3. Wo ein Brauhaus steht, kann kein Backhaus stehen.

  4. Kochen ist keine Kunst, essen muss man es können

  5. Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.

    George Bernard Shaw

  6. Glücklich, wem die Tage fließen, wechselnd zwischen Freud und Leid, zwischen Schaffen und Genießen, zwischen Welt und Einsamkeit.

    Franz Emanuel August Geibel

  7. Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.

    Giacomo Leopardi

  8. Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaft regiert und in Tätigkeit versetzt

    Gioacchino Rossini

  9. Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.

    Paula Modersohn-Becker

  10. Glück - das ist in beiden Händen Blumen halten

  11. Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit

    Franz von Sales

  12. Kein Tier ist so wild, dass nicht menschliche Mühe es zähmen könnte; und die menschliche Seele, die alles zu zähmen vermag, soll nicht zu zähmen sein?

    Erasmus von Rotterdam

  13. Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  14. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  15. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  16. Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  17. Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.

  18. Die Idee des Meeres ist in einem Wassertropfen vereint.

    Baruch de Spinoza

  19. Die Natur ist ein Verschwender, der keine Kosten scheut, um sein Werk in kürzester Zeit zu vollenden.

    Thomas Alva Edison

  20. Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

    Wilhelm Busch

  21. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt's im Sommer eine Bleiche.

  22. Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss wird selbst das Glück zum Überdruss.

    Ludwig Bechstein

  23. Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …

    Julius Sturm

  24. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  25. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur

    Friedrich von Schiller

  26. Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten.

  27. Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)

  28. An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)

  29. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  30. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  31. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    Friedrich von Schiller

  32. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  33. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    Albrecht von Haller

  34. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  35. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  36. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  37. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    Friedrich von Bodenstedt

  38. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  39. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  40. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur