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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 24

  1. Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.

    Benjamin Franklin

  2. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter

  3. Krankheit läßt den Wert der Gesundheit erkennen. Das Böse den Wert des Guten, Hunger der Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.

    Heraklit von Ephesos

  4. Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.

    Friedrich von Bodenstedt

  5. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.

  6. Ich hab in guten Stunden des Lebens Glück gefunden im edlen Gerstensaft.

    Frank Wedekind

  7. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi

  8. Entspanne dich, lass das Steuer los, trudle durch die Welt, sie ist so schön.

    Kurt Tucholsky

  9. Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn entströmt, die schönste der Schöpfung

    Alfred de Musset

  10. St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)

  11. Die Lieb ist süß wie würziger Rosenduft, der unsichtbar beseelt die warme Luft und trunken macht die honigdurstigen Bienen. Doch Lieb ist kurz auch wie der Rose Tag, der schneller endet als der sü …

    Wolfgang Menzel

  12. Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

    Francis Bacon

  13. Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her

    Wilhelm Müller

  15. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

  16. Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.

    Jean-Jacques Rousseau

  17. Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.

    Martial

  19. Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.

    Wilhelm von Humboldt

  20. Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren

  21. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

    Ferdinand Ebner

  22. Mariä Heimsuchung wird's bestellt, wie's Wetter 40 Tage sich hält.

  23. Krieg'n im Mai die Büsche Blätter, wirkt die Landschaft gleich viel netter.

  24. Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.

    Alexandre Dumas

  25. Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.

  26. Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dei …

  27. Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

    Jonathan Swift

  28. Gibt's im Mai viel Regenwetter, wird auch das Getreide fetter.

  29. Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.

  30. An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen.

  31. Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)

  32. Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.

  33. Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)

  34. Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)

  35. Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)

  36. St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)

  37. St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)

  38. An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)

  39. Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)

  40. Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)