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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 9

  1. An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.

    Jane Austen

  2. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  3. Flüsse und Berge altern nicht.

  4. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse

  5. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  6. Käse macht erst geschickt die Zunge, Wein zu schmecken.

    Heinrich von Kleist

  7. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  8. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  10. Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!

  11. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  12. Freiheit und Whisky gehören zusammen

    Robert Burns

  13. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  14. Wer seine Kraft bewahren und seinen Geist ausruhen lassen kann, wird Nerven wie Stahl bekommen.

    Prentice Mulford

  15. Ein Müder kann sogar auf dem Misthaufen schlafen.

  16. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  17. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  18. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  19. Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien

    Christoph Martin Wieland

  20. Er ist Storch und Klappermaul.

  21. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  22. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  23. Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.

    Wilhelm Busch

  24. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  25. Von Worten wird der Bauch nicht voll.

  26. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen

  27. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  28. Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit

  29. Erst am Abend erfährt der Mensch so recht, was ihn unter den Mühen des Tages aufrechterhalten hat.

    Wilhelm Raabe

  30. Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)

  31. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.

  32. Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)

  33. In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

    Albert Camus

  34. Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht

    Johann Nepomuk Nestroy

  35. An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.

  36. Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.

    Wilhelm Dilthey

  37. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  38. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  39. Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit.

    Augustinus

  40. Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.

    Charles Haddon Spurgeon