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Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur

Spruchbild: Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur.

Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur.

Bedeutung

Dieses anonyme Sprichwort formuliert eine Überzeugung über den Unterschied zwischen Genuss und bloßer Begierde: Wer nur schlingt, genießt nicht; wer wirklich genießt, nimmt sich Zeit. Das ist eine Kritik an der Hast des Konsums: Wer nicht innehält, nicht wahrnimmt, nicht kostet, der hat zwar das Objekt des Verlangens, aber nicht das Vergnügen daran. Das Bild des Schlingens steht für die Unfähigkeit zur Muße. Das Sprichwort mahnt zur Entschleunigung und zur bewussten Wahrnehmung – sei es beim Essen, in Beziehungen oder im Umgang mit schönen Dingen.

Verwendung

Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Genuss, Achtsamkeit und die Unfähigkeit zur echten Freude in der Hast. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Entschleunigung, bewussten Konsum und die Überlegenheit des langsamen Genießens gegenüber dem hastigen Schlingen.

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Quadratisches Spruchbild: Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur.

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