August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 5
Nur die Natur tut Großes umsonst.
— Alexander Herzen
Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend
Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Alle Flüsse münden ins Meer. Alle Dinge weisen in eine Richtung.
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen
Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
— Vergil
Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.
Man muss sich mit Brot behelfen, bis man Fleisch bekommt.
Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.
Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.
St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)
Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.
Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
— Jean Paul
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
— Johann Peter Eckermann
Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)
Kunst ist Mensch plus Natur.
— Vincent van Gogh
Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.
— Carl Ludwig Schleich
Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.
— Eduard von Bauernfeld
Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
— Antisthenes
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel
Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.
— Ralph Waldo Emerson
Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …
— Henry David Thoreau
Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.
— Reinhold Messner
Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.
— Ralph Waldo Emerson
Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.
— Voltaire
Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.
— Else Pannek
Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.
Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!
— Theodor Fontane
Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.
— Thukydides
Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.
— Christian Friedrich Hebbel
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
— Bernhard Freidank
Den Feierabend muss man am Morgen suchen.