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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 5

  1. Nur die Natur tut Großes umsonst.

    Alexander Herzen

  2. Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend

  3. Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  4. Alle Flüsse münden ins Meer. Alle Dinge weisen in eine Richtung.

  5. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  6. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  7. Natürliche Dinge sind nicht unanständig.

    Vergil

  8. Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.

  9. Man muss sich mit Brot behelfen, bis man Fleisch bekommt.

  10. Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.

  11. Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.

  12. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    Ludwig Uhland

  13. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  14. Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.

  15. St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)

  16. Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.

  17. Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht

  18. Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.

    Henry David Thoreau

  19. Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.

    Jean Paul

  20. Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.

    Johann Peter Eckermann

  21. Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)

  22. Kunst ist Mensch plus Natur.

    Vincent van Gogh

  23. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    Carl Ludwig Schleich

  24. Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.

    Eduard von Bauernfeld

  25. Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.

  26. In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.

    Antisthenes

  27. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel

  28. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    Ralph Waldo Emerson

  29. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  30. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    Henry David Thoreau

  31. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    Reinhold Messner

  32. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    Ralph Waldo Emerson

  33. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    Voltaire

  34. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    Else Pannek

  35. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  36. Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!

    Theodor Fontane

  37. Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.

    Thukydides

  38. Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.

    Christian Friedrich Hebbel

  39. Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.

    Bernhard Freidank

  40. Den Feierabend muss man am Morgen suchen.