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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 4

  1. Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.

  2. Die Kunst Eltern zu sein besteht darin, dann zu schlafen, wenn das Baby nicht hinguckt.

  3. Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)

  4. Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.

    Aristoteles

  5. Der Mensch will wohl endlich so weit kommen wie die Blumen und die Bäume: ruhig leben und sterben zu dürfen. Zweifellos wünschen sich die meisten Menschen nichts Besseres.

    Christian Morgenstern

  6. Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

    Honoré de Balzac

  7. Was Du auf dem Feld Deines Lebens anbaust ist wichtiger als die Größe des Feldes

  8. Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?

    Arthur Schopenhauer

  9. Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst

    Else Pannek

  10. Luft und Licht heilen, und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz.

    Theodor Fontane

  11. Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen

    Johann Kaspar Lavater

  12. Die gesellschaftliche Konversation wäre ein ausgezeichnetes Schlafmittel, wenn die Leute sich angewöhnen könnten, etwas leiser zu sprechen.

    George Bernard Shaw

  13. In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden als in einem Winkel mit einem Buch.

    Thomas à Kempis

  14. Muße ohne Bücher ist der Tod und des lebenden Menschen Grab.

    Seneca

  15. Ist's von Petri bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß. (01. August)

  16. Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst

    Jean-Jacques Rousseau

  17. Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.

    Albert Schweitzer

  18. Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.

  19. Ein Mann ohne Frau - ein Wasser ohne Damm.

  20. Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.

    Sigmund Freud

  21. Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...

    Novalis

  22. Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.

    Baruch de Spinoza

  23. Was du genießt von Tag zu Tag, das ist dein Reichtum

  24. Alle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.

    Felix Dahn

  25. Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …

    Khalil Gibran

  26. Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  27. Der Hahn sitzt auf der Krähe, weil kein Huhn in seiner Nähe

  28. Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.

  29. Muße ist der schönste Besitz von allen

    Sokrates

  30. Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.

    Heraklit von Ephesos

  31. Die Welt gehört dem, der sie genießt.

    Giacomo Leopardi

  32. Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.

    Albert Einstein

  33. Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte

    Bertolt Brecht

  34. Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)

  35. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  36. Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

    Otto von Bismarck

  37. Ackert der Bauer splitternackt, die Magd ein starker Brechreiz packt.

  38. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    Henri Poincaré

  39. Die Rose ist so etwas schönes, dass auch der wahnsinnigste Züchter sie nicht verderben kann.

    Konrad Adenauer

  40. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.