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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 2

  1. Ihr sollt wissen, dass alles, was ihr braucht, Geschenke der Erde unten, des Himmels oben und der vier Winde sind. Wenn ihr euch gegen diese Elemente vergeht, wird es schlimme Konsequenzen für …

  2. Ein gutes Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche mit sich trägt.

  3. Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte - im April -, um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.

    Khalil Gibran

  4. Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.

    Christian Morgenstern

  5. Geh deinen Weg ruhig inmitten von Lärm und Hast und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

  6. Du kannst sehen, wo der Regenbogen die Erde berührt, aber bis Du dort eintriffst, ist er weitergezogen. Wer könnte den Regenbogen besitzen?

  7. So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen Die Welt ist ein Wunder. Die W …

  8. Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer heiß.

  9. Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

  10. Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.

    Novalis

  11. Nicht der Hammerhieb, sondern der Tanz des Wassers rundet den Kiesel zu Schönheit.

    Rabindranath Tagore

  12. Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigenen Seele. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.

    Mark Aurel

  13. Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

    Dante Alighieri

  14. Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.

    John Ruskin

  15. Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.

    François de la Rochefoucauld

  16. Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.

    Frances Hodgson Burnett

  17. Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …

    Hans Christian Andersen

  18. Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.

    Johann Peter Hebel

  19. Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

    Blaise Pascal

  20. Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.

    Friedrich Nietzsche

  21. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.

  22. Man geht so lange um den Brei, bis er kalt ist.

  23. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  24. Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

    Arthur Schopenhauer

  25. Es gehört zum Begriff des Spazierengehens, dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.

    Wilhelm von Humboldt

  26. Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.

    Aristoteles

  27. Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.

    Christian Morgenstern

  28. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

    Galileo Galilei

  29. Selbst zum Genuss des Glücks bedarf man Mut.

    Carl Spitteler

  30. Ohne einen feinen Beisatz von Selbstironie ist jeder Mensch mehr oder weniger ungenießbar. Daher gibt es so viele Ungenießbare.

    Theodor Fontane

  31. Schlägt der Blitz den Bauer tot, spart sein Weib ein Abendbrot.

  32. Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

  33. Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)

  34. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  35. Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif

  36. Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  37. Fällt der Bauer nachts vom Dach wird sogar die Bäurin wach.

  38. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  39. Halte ein, wenn es Zeit ist, innezuhalten

  40. Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.

    Seneca