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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 26

  1. Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)

  2. Ist es im April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.

  3. Der liebe Gott hat es gewollt, dass die Mück' uns stechen sollt'. Es wär zu schön auf dieser Welt, wenn die Mück' im Sommer fehlt.

  4. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  5. Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.

  6. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.

  7. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.

  8. Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht

  9. Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen

  10. Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  11. Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  12. Ich bereue nichts, ich überdenke nichts, ich genieße alles.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  13. Kein Fluss kann seine Quelle überstiegen - kein Volk besser sein als seine Frauen

  14. Die Naturgesetze lehren uns, was möglich ist, aber nicht, was richtig ist

  15. Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)

  16. Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. (24. Juni)

  17. Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.

  18. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  19. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.

  21. Entspanne Dich. Lass Dich gehen. Ausser einigen wenigen Ausnahmen ist nichts so wichtig, wie es zuerst scheint.

  22. In jedem Fall an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort!

  23. Niemand kann sich in seinem eigenen Schatten ausruhen.

  24. Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …

    Johann Georg Zimmermann

  25. Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.

  26. Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.

    Wilhelm Busch

  27. Stille haben wir von Natur aus im Herzen. Wir müssen nur unser Herz öffnen.

  28. Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.

    Albrecht von Haller

  29. Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl als die Frucht.

    Rabindranath Tagore

  30. So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.

    Theodor Storm

  31. Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    Sarah Bernhardt

  32. Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.

    Oscar Wilde

  33. Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  34. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  35. Der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und von Grün - dort wo ein Herz sich aufgetan, ist Garten voller Blüh'n

  36. Regnet's am Johannistag, regnet es noch 14 Tag'. (24. Juni)

  37. Vor dem Johannistag, man keine Gerste loben mag. (24. Juni)

  38. Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken

  39. Wenn's regnet an St. Gervasius, es 14 Tage regnen muss. (19. Juni)

  40. In Sand lege die Erdnuß, auf Lehm säe Weizen.