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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 6

  1. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    Ralph Waldo Emerson

  2. Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.

  3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  4. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  5. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    Ludwig Uhland

  6. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  7. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  8. Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.

  9. Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.

    Auguste Renoir

  10. Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.

  11. Nimm Dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

    Ovid

  12. Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.

    Henry David Thoreau

  13. Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.

    Jean Paul

  14. Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  15. Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.

  16. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    Else Pannek

  17. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  18. Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.

    Johann Peter Eckermann

  19. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    Reinhold Messner

  20. Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht

  21. Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!

    Theodor Fontane

  22. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    Carl Ludwig Schleich

  23. Kunst ist Mensch plus Natur.

    Vincent van Gogh

  24. Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    Winston Churchill

  25. Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere

    Theodor W. Adorno

  26. Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

    Hans Christian Andersen

  27. So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder, der träumt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  28. Das Schöne wirkt entspannend, ohne zu langweilen.

  29. Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

    François de la Rochefoucauld

  30. Gut Wetter, das kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.

  31. Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele

    Anton Tschechow

  32. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  33. Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  34. Erholung ist die Würze der Arbeit.

    Plutarch

  35. Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.

  36. Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser, als was du erstreben magst.

  37. Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.

    Epikur

  38. Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur, das geht auch im Spätherbst bei immer weniger Licht und Sonne

  39. Der Müßiggang: Es ist dies das heilige Kleinod, das einzige Fragment der Gottähnlichkeit, das uns vom Paradiese blieb.

    Friedrich von Schlegel

  40. Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.

    Horaz