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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 8

  1. Alle Sorgen des Lebens stürzen über uns zusammen, weil wir uns weigern, jeden Tag eine Weile still in unserem Zimmer zu sitzen.

    Blaise Pascal

  2. Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.

  3. Sieh auf die Natur: Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie.

    Mahatma Gandhi

  4. Kein Feiertag, der kein Ende hat.

  5. Ich trinke viel, ich schlafe wenig, und ich rauche eine Zigarre nach der anderen. Deshalb bin ich zweihundert prozentig in Form.

    Winston Churchill

  6. Wenn St. Thomas dunkel war, gibt es ein schönes neues Jahr. (21. Dez.)

  7. Wie die süßeste Frucht zuweilen eine raue Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauen Äußeren.

    Samuel Smiles

  8. Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!

    Peter Altenberg

  9. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.

    Angelus Silesius

  10. Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.

    Friedrich von Schiller

  11. Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk

    Leonardo da Vinci

  12. Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.

    Friedrich Rückert

  13. Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst

    Carl Friedrich Paul Ernst

  14. Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste .

    Jean Paul

  15. Der Schöpfer, der den Menschen zwingt, Nahrung aufzunehmen, um zu leben, ladet ihn durch Appetit dazu ein und belohnt ihn durch den Genuß.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  16. Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.

    Friedrich von Schlegel

  17. Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  18. Wer regiert muss hören und nicht hören.

  19. Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.

  20. Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  21. Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.

    Seneca

  22. Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen!

    Jean Paul

  23. In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott offenbart werden.

    Hildegard von Bingen

  24. Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzd …

    Jean-Baptiste Molière

  25. Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.

    Ernest Miller Hemingway

  26. Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.

  27. Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. (23. April)

  28. Eine kurze Rast hält nie auf.

  29. Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.

    Buddha

  30. Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)

  31. St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)

  32. Blieb Wärme im August fern, der September bringt sie nicht gern.

  33. Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien

    Christoph Martin Wieland

  34. Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit

  35. Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus

    Christian Friedrich Hebbel

  36. Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

  37. Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit.

    Augustinus

  38. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  39. An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.

    Jane Austen

  40. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.