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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 21

  1. Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Das Schwein legt sich zur Ruhe, in des Bauern Tiefkühltruhe.

  3. Kein Bauer wankt nach Hause nach einem Gläschen Brause.

  4. Leise rauscht der Wasserfall, wenn's nicht mehr rauscht, ist 's Wasser all'

  5. Schaue auf Dich selbst, nicht auf die Sonne, wenn Dein Garten nicht blüht.

  6. Genieße jedes Wetter, solange es die Natur erlaubt.

  7. Wahre Herzensdemut kann nur der Gedanke an Gott und der Blick in die große Natur geben.

    Karl Julius Weber

  8. Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.

  9. Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.

  10. Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.

  11. Was für ein hässliches Tier ist der Affe, und wie sehr ähnelt er uns.

    Marcus Tullius Cicero

  12. Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.

    Blaise Pascal

  13. Das Licht der Herrlichkeit strahlt mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Der Augen hat und wacht.

    Angelus Silesius

  14. Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste

    Theodor Heuss

  15. Golf ist ein verdorbener Spaziergang

    Kurt Tucholsky

  16. Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.

    H. L. Mencken

  17. Sie verwechseln ihren Hintern mit ihrem Herzen und glauben, der Mond sei dafür geschaffen, ihren Lokus zu beleuchten.

    Gustave Flaubert

  18. Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt und auf der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.

    Johann Peter Hebel

  19. Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.

    Karel Capek

  20. Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

    Vincent van Gogh

  21. Wer den Regentropfen erklären kann, kann auch das Meer erklären

    Selma Lagerlöf

  22. Gott und die Natur machen durchaus nichts vergeblich.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  23. Wasser und Erde der Heimat formen sich ihren Menschenschlag.

  24. Ergebung in sein Schicksal ist die erste Forderung der Natur an den Menschen.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  25. Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut.

    Max Reger

  26. Überall hat man den Himmel über sich.

    Francesco Petrarca

  27. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  28. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  29. Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  30. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  31. Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.

  32. Geld ist die beste Ware, sie gilt im Sommer und Winter.

  33. Dem Satten schmeckt das Beste nicht

  34. Der Mensch, welcher das Leben bloß mit dem Verstand, ohne innere Poesie, genießt, wird Mageres behalten, wie glänzend auch das Geschick dasselbe von außen ausgestattet.

    Jean Paul

  35. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  36. Der Kluge isst den Braten sofort und das Brot später.

  37. Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.

    Wilhelm Raabe

  38. Ein gelassener Mensch kann sogar Steine weich kochen und den Sud genießen.

  39. Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern am Allervorzüglichsten.

    Johann Peter Eckermann

  40. Es ist nicht jedem gegeben, sich in der großen Masse zu baden: Es ist eine Kunst, die Menge zu genießen

    Charles Baudelaire