
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.
Bedeutung
Renard definiert Faulheit nicht als bloße Untätigkeit, sondern als vorgezogene Erholung – ein Verhalten, das die Erschöpfung antizipiert, bevor sie eintritt. Die Formulierung ist scharf und komisch zugleich: Das Ausruhen selbst ist unverdächtig, aber das Timing entlarvt die eigentliche Haltung. Wer ausruht, bevor er müde ist, schützt sich nicht vor Erschöpfung, sondern vor Anstrengung. Der Satz erklärt Faulheit als ein Muster der Vorsorge zugunsten des Selbst – auf Kosten des Tuns.
Verwendung
Humorvolle Reden, Schreibtisch-Schilder oder lockere Texte über Prokrastination und Arbeitsunlust sind der passende Rahmen. In einem Essay über Leistungsgesellschaft oder als Einstieg in eine Diskussion über Ruhe versus Faulheit funktioniert er als nachdenklicher Aufhänger. Im Freundeskreis oder auf Social Media lässt er sich selbstironisch einsetzen, wenn man die eigene Faulheit eingesteht.
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Über Jules Renard
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1864 - 1910
Jules Renard (1864–1910) war ein französischer Schriftsteller und Journalist, der mit seinem autobiografischen Roman „Poil de Carotte" Weltbekanntheit erlangte.
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Jules Renard steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Jules Renard wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Jules Renard war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Jules Renard wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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