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Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist

Spruchbild: Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

Bedeutung

Joseph Addison, der englische Essayist und Mitgründer des Spectator, formuliert in diesem Satz eine klassische Überzeugung über das Lesen: Es ist für den Geist das, was Bewegung für den Körper ist – notwendige Pflege und Kräftigung. Das ist keine Übertreibung, sondern eine aufklärerische Überzeugung: Wer seinen Geist nicht regelmäßig durch Lektüre fordert und weitet, verliert an geistiger Spannkraft. Addison, der selbst in Essays regelmäßig das gebildete Publikum herausforderte, beschreibt damit eine Grundüberzeugung des englischen Bildungsideal: Lesen ist geistige Hygiene.

Verwendung

Passend als Addison-Zitat in Texten über Lesen, geistige Gesundheit und die Analogie zwischen körperlicher und geistiger Übung sowie für Beiträge über Bildung, Aufklärung und die Überzeugung, dass regelmäßige Lektüre den Geist scharf hält. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den Wert des täglichen Lesens.

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Über Joseph Addison

Über den Autor

Dichter · Englisch · 1672 - 1719

Joseph Addison (1672–1719) gründete mit Richard Steele „The Spectator" und formte damit den englischen Essay der Aufklärung.

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Er schrieb das Drama „Cato", das im 18. Jahrhundert in England und Amerika oft zitiert wurde. Als Politiker war er Chief Secretary for Ireland und später Staatssekretär. Seine Prosa setzte auf Klarheit, Witz und moralische Beobachtung.

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