
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
Bedeutung
Otto von Leixner formuliert in diesem Gedicht eine Kritik an der Illusion des ungestörten Glücks: Es zu verlangen ist so sinnlos wie Mondlicht mit Netzen zu fangen oder Rosen von Nesseln zu fordern. Diese Bilder beschreiben das Unmögliche: Mondlicht lässt sich nicht greifen, Sonnenstrahlen nicht fesseln, Nesseln geben keine Rosen. Wer ein dauerhaftes, ungestörtes Glück erwartet, verlangt das Unmögliche. Das Zitat ist eine Einladung zur realistischen Erwartung: Glück ist möglich, aber es kommt und geht und verträgt keine Ungestörtheit als Bedingung.
Verwendung
Passend als Leixner-Zitat in Texten über Glück, Realismus und die Unmöglichkeit ungestörter Freude sowie für Beiträge über Lebenserwartungen, Resilienz und den Umgang mit Enttäuschung. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den Unterschied zwischen idealem und realem Glück.
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Über Otto von Leixner
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1847 - 1907
Otto von Leixner (1847–1907) war ein österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker, geboren in Schloß Saar, Mähren.
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Otto von Leixner steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Otto von Leixner wird häufig als österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker eingeordnet. Otto von Leixner war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Otto von Leixner wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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