Mai Sprüche
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Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. (15. August)
Maria Himmelfahrt klarer Sonnenschein, bringt meistens viel guten Wein. (15. August)
Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter. (16. August)
Ist's Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange steh'n. (24. August)
Gewitter um Bartholomä bringt Hagel und Schnee. (24. August)
An Augustin gehen die warmen Tage hin. (28. August)
St. Raimund treibt die Wetter aus. (31. August)
Wenn kalt und nass der Juni war verdirbt er meist das ganze Jahr.
Wenn's im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.
Im August viel Regenschauer ist Verdruß für jeden Bauer.
St. Mang sä' den ersten Strang. (06. Sept.)
St. Georgen treibt die Lerchen davon. (09. Sept.)
An St. Cyprian zieht man oft schon Handschuh' an. (15. Sept.)
Trocken wird das Frühjahr sein, ist St. Lambert klar und rein. (18. Sept.)
Tritt Matthäus ein, so soll die Saat vollendet sein. (21. Sept.)
Ist's Matthäus hell und klar, gute Zeiten bringt's fürwahr. (21. Sept.)
Zeigt sich klar Mauritius, viele Stürm' er bringen muss. (22. Sept.)
St. Kosmas und St. Damian, fängt das Laub zu färben an. (26. Sept.)
Wie viele Fröste vor St. Wenzeslaus fallen, so viele werden nach Jakobi folgen. (28. Sept.)
Um Michaeli in der Tat, gedeiht die beste Wintersaat. (29. Sept.)
Vor Michaeli sä' mit halber Hand, dann aber streu mit ganzer Hand. (29. Sept.)
Von Michel bis Hieronymus, mach auf's Weihnachtswetter den Schluss. (30. Sept.)
St. Bruno, der Kartäuser, läßt Fliegen in die Häuser. (06. Okt.)
St. Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein. (14. Okt.)
An Hedwig bricht der Wetterlauf, und hört das gute Wetter auf. (15. Okt.)
Auf St. Gallus-Tag nichts mehr draussen bleiben mag. (16. Okt.)
Auf St. Gallus-Tag muss jeder Apfel in den Sack. (16. Okt.)
Wer an St. Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut. (18. Okt.)
Wenn's St. Severin gefällt, bringt er die erste Kält'. (23. Okt.)
Zu Krispin werden die Fliegen hin. (25. Okt.)
Simon und Judas, fegt das Laut in die Gass'. (28. Okt.)
Am Wolfgangregen ist viel gelegen. (31. Okt.)
Oktober kalt - tötet's Ungeziefer bald.
Ist der Oktober kalt und klar, erfrieren die Raupen für's nächste Jahr.
Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit. (22. Nov.)
Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten hat er ein mild' Gesicht. (23. Nov.)
Der Konrad und auch die Kathrein, die knien sich bald in den Dreck hinein. (26. Nov.)
Wirft herbei Andrä Schnee, so tut's dem Korn und Weizen weh. (30. Nov.)
Es verrät dir die Andreasnacht, was wohl so das Wetter macht. (30. Nov.)
Donnert's ins blattlose Holz, dann schneit's ins Laub.