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Mai Sprüche

3269 Sprüche — Seite 42

  1. Man muss etwas zu wünschen übrig haben, um nicht vor lauter Glück unglücklich zu sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  2. Wer sich viel über Undankbarkeit beschwert, ist ein Taugenichts, der niemals aus Menschlichkeit, sondern aus Eigennutz anderen gedient hat.

    Heinrich von Kleist

  3. Die beste Möglichkeit Dankbarkeit auszudrücken ist es, Wissen und Hilfe, wann immer möglich, anderen zuteil werden zu lassen.

  4. Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze: Sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie

    Jeremias Gotthelf

  5. Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Missgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muss.

    Konrad Jakobs

  6. Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.

  7. Es schlägt nicht immer ein, wenn es donnert

  8. Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.

  9. Wenn die Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen.

  10. St. Paulus klar, gutes Jahr - bringt er Wind, regnet's geschwind. (14. Jan.)

  11. Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. (02. April)

  12. Disteln und Dornen stehen sehr, falsche Zungen noch viel mehr.

  13. Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.

    Marcus Tullius Cicero

  14. Der Apfel fällt, wenn er nicht krank ist, erst vom Stamm, wenn er reif ist.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  15. So viel Dornen ein Rosenstock, so viel Haare ein Ziegenbock, so viel Flöh ein Pudelhund, so viel Jahre bleib gesund.

  16. Jedes Tierchen, selbst das Kleinste, hängt an seinem bißchen Leben.

  17. Um den Mond scharen sich viele Sterne.

  18. Im allzu klarem Wasser ist kein Fisch zu finden. Nie sollte man restlose Klarheit fordern.

  19. Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.

    Eckhart von Hochheim

  20. O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.

    Robert Schumann

  21. Pass dich dem Schritt der Natur an; ihr Geheimnis heißt Geduld.

    Ralph Waldo Emerson

  22. Eine Katze in Handschuhen fängt keine Mäuse.

    Benjamin Franklin

  23. Die Henne ist der Umweg des Ei's, ein anderes Ei zu erzeugen.

    Laurence Sterne

  24. Alten Freund für neuen wandeln, heißt für Früchte Blumen handeln.

    Friedrich von Logau

  25. Wenn der Mond Dir leuchtet, brauchst Du nicht mehr nach den Sternen zu schielen

  26. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt

    Victor-Marie Hugo

  27. Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Das Schwein legt sich zur Ruhe, in des Bauern Tiefkühltruhe.

  29. Kein Bauer wankt nach Hause nach einem Gläschen Brause.

  30. Leise rauscht der Wasserfall, wenn's nicht mehr rauscht, ist 's Wasser all'

  31. Schaue auf Dich selbst, nicht auf die Sonne, wenn Dein Garten nicht blüht.

  32. Genieße jedes Wetter, solange es die Natur erlaubt.

  33. Wahre Herzensdemut kann nur der Gedanke an Gott und der Blick in die große Natur geben.

    Karl Julius Weber

  34. Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.

  35. Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.

  36. Was für ein hässliches Tier ist der Affe, und wie sehr ähnelt er uns.

    Marcus Tullius Cicero

  37. Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.

    Blaise Pascal

  38. Das Licht der Herrlichkeit strahlt mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Der Augen hat und wacht.

    Angelus Silesius

  39. Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste

    Theodor Heuss

  40. Golf ist ein verdorbener Spaziergang

    Kurt Tucholsky