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Mai Sprüche

3375 Sprüche — Seite 5

  1. Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.

    Novalis

  2. Ein Mann kommt in die Jahre, wenn seine Schulden immer älter und seine Freundinnen immer jünger werden

    Joachim Ringelnatz

  3. Die Behauptung, es sei unmöglich, immer dieselbe Frau zu lieben, ist so abgeschmackt, wie wenn man sagen wollte, ein berühmter Künstler brauche mehrere Violinen, um ein Musikstück zu spielen.

    Honoré de Balzac

  4. Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

    Dante Alighieri

  5. Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten

    Bertolt Brecht

  6. Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

    Wilhelm Busch

  7. Unter allen Torheiten, die ein Mädchen begeht, ist immer ihre erste Liebe eine der größten.

    August von Kotzebue

  8. Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht

    Mark Twain

  9. Man sollte seinen Kindern seine Zuneigung zeigen, auch wenn man gerade mit ihnen schimpfen musste.

  10. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Was du am meisten liebst, erkennst du beim Verlust.

  12. Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; sind sie älter geworden, gib ihnen Flügel.

  13. Die Liebe einer Mutter teilt sich nicht zwischen den Kindern, sie vervielfältigt sich

    Mutter Theresa

  14. Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.

    John Ruskin

  15. Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.

    François de la Rochefoucauld

  16. Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.

    Johann Peter Hebel

  17. Dankbarkeit ist in den Himmel gestiegen und hat die Leiter mitgenommen.

  18. Es gehört zum Begriff des Spazierengehens, dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.

    Wilhelm von Humboldt

  19. Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.

    Christian Morgenstern

  20. Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  21. Fällt der Bauer nachts vom Dach wird sogar die Bäurin wach.

  22. Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

  23. Die Sprache ist der Frühling des Geistes.

    Peter Hille

  24. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  25. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.

  26. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  27. Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

    Blaise Pascal

  28. Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)

  29. Schlägt der Blitz den Bauer tot, spart sein Weib ein Abendbrot.

  30. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

    Galileo Galilei

  31. Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.

    Aristoteles

  32. Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.

    Frances Hodgson Burnett

  33. Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif

  34. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  35. Leute, die eine große Wohltat gleich ohne Bedenken annehmen können, sind der Wohltat selten würdig. Die sie am meisten verdienen, haben auch immer das meiste Misstrauen gegen sich selbst.

    Gotthold Ephraim Lessing

  36. Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …

    Hans Christian Andersen

  37. Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.

    Friedrich Nietzsche

  38. Dankbarkeit macht zwei Herzen froh.

    Else Pannek

  39. Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.

    Seneca

  40. Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.

    Marie von Ebner-Eschenbach