Mai Sprüche
3375 Sprüche — Seite 5
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
— Novalis
Ein Mann kommt in die Jahre, wenn seine Schulden immer älter und seine Freundinnen immer jünger werden
— Joachim Ringelnatz
Die Behauptung, es sei unmöglich, immer dieselbe Frau zu lieben, ist so abgeschmackt, wie wenn man sagen wollte, ein berühmter Künstler brauche mehrere Violinen, um ein Musikstück zu spielen.
— Honoré de Balzac
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.
— Dante Alighieri
Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten
— Bertolt Brecht
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
— Wilhelm Busch
Unter allen Torheiten, die ein Mädchen begeht, ist immer ihre erste Liebe eine der größten.
— August von Kotzebue
Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht
— Mark Twain
Man sollte seinen Kindern seine Zuneigung zeigen, auch wenn man gerade mit ihnen schimpfen musste.
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben
— Johann Wolfgang von Goethe
Was du am meisten liebst, erkennst du beim Verlust.
Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; sind sie älter geworden, gib ihnen Flügel.
Die Liebe einer Mutter teilt sich nicht zwischen den Kindern, sie vervielfältigt sich
— Mutter Theresa
Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.
— John Ruskin
Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.
— François de la Rochefoucauld
Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.
— Johann Peter Hebel
Dankbarkeit ist in den Himmel gestiegen und hat die Leiter mitgenommen.
Es gehört zum Begriff des Spazierengehens, dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.
— Wilhelm von Humboldt
Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.
— Christian Morgenstern
Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Fällt der Bauer nachts vom Dach wird sogar die Bäurin wach.
Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
Die Sprache ist der Frühling des Geistes.
— Peter Hille
Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
— Friedrich Nietzsche
Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.
Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.
Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.
— Blaise Pascal
Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)
Schlägt der Blitz den Bauer tot, spart sein Weib ein Abendbrot.
Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.
— Galileo Galilei
Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.
— Aristoteles
Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.
— Frances Hodgson Burnett
Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif
An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.
— Gottfried Keller
Leute, die eine große Wohltat gleich ohne Bedenken annehmen können, sind der Wohltat selten würdig. Die sie am meisten verdienen, haben auch immer das meiste Misstrauen gegen sich selbst.
— Gotthold Ephraim Lessing
Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …
— Hans Christian Andersen
Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
— Friedrich Nietzsche
Dankbarkeit macht zwei Herzen froh.
— Else Pannek
Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.
— Seneca
Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.
— Marie von Ebner-Eschenbach