Mai Sprüche
3269 Sprüche — Seite 34
Ein verliebter Mann hält jeden Pickel für ein Grübchen.
Nicht jeder Tag bringt Sonnenschein und Freude allerwegen, doch Gottes Liebe schaut hinein, und jeder Tag hat Segen.
Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören
Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht
— Immanuel Kant
Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.
Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.
— Voltaire
Maitau macht grüne Au.
Liebe vertreibt die Zeit, und die Zeit vertreibt die Liebe
Wenn man auch früher verliebt war, das schadet nichts; wenn man nur später gemütlich wird.
— Wilhelm Busch
So vor fünfundzwanzig Jahren standet Ihr am Traualtar, und der Zukunft Tage waren Euch und andern noch nicht klar. Aber heut im Freundeskreise schaut Ihr zurück auf Eure Reise für das Ziel, das nic …
— Franz Grillparzer
Wo Leidenschaft herrscht, da ist es, als ob die Pferde durchgingen; wo Liebe besteht, da ist es, als ob die Landschaft sich wiegte.
— Martin Kessel
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.
— August von Kotzebue
Man male uns die Liebe, wie man will, sie verführt, oder sie ist es nicht.
— Jean-Jacques Rousseau
Alle Leidenschaften lassen uns Fehler machen, aber die Liebe lässt uns die lächerlichsten begehen.
— François de la Rochefoucauld
Die Liebe ist das größte Theaterstück des Lebens. Es unterscheidet sich von anderen Theaterstücken, dass in der Liebe diejenigen Stücke, in denen sich die Liebenden nicht bekommen, Lustspiele sind …
— Gottlieb Moritz Saphir
In der Liebe fängt man mit Blumennamen an und hört mit Tiernamen auf.
— Eugène Labiche
Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört, nämlich bei jenem Wirklichen selbst, das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.
— Thomas von Aquin
Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.
— Friedrich Rückert
... die Liebe ist kein Kinderspiel, aber das schönste, tiefste und liebste Spiel des Lebens selber.
— Diotima
Durch einen glücklichen Zufall kann ein Mann die Welt eine Zeitlang, aber dank der Liebe kann er sie für immer beherrschen.
— Laotse
Wer ohne Neid, der ist auch ohne Liebe. Wer ohne Reu, der ist auch ohne Treu. Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei, der aus dem Dunkel ringt mit heissem Triebe.
— Gottfried Keller
Liebt euch und verzeiht euch kleine Schwachheiten und trachtet, dass euch die gegenseitige Liebe alles ersetzet!
— Johann Wolfgang von Goethe
Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen
— Oscar Wilde
Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.
— Plutarch
Man liebt einen Menschen nicht alle Tage.
Mutterliebe ist ein ehern Band, das ewig schmerzend bindet.
— Felix Dahn
Kann eine von der Liebe bereitete Mahlzeit jemals unschmackhaft sein?
— Jean-Jacques Rousseau
Es ist leicht jemanden zu lieben, den man zum ersten Mal gesehen hat. Aber es ist schwer jemanden zu vergessen, den man einmal geliebt hat!
Nur die Liebe überbrückt die Kluft, die zwischen Sein und Nichtsein droht, dass wie gepflückter Blumenduft doch etwas überlebt den Tod.
— Friedrich von Bodenstedt
Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.
Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte
Es kommt selten etwas Besseres nach.
Wenn du im Herzen Frieden hast, wird die Hütte zum Palast.
Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.
Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.
— Carl Hilty
Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.
— Mark Twain
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.
— Fjodor M. Dostojewski