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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 6

  1. Eine Spanne Zeit kann nicht mit einer Spanne Gold gekauft werden.

  2. Jede Mode kommt aus der Mode.

  3. Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  4. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  5. Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.

    Carl Ludwig Schleich

  7. Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.

    Niccolò Tommaseo

  8. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  10. Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.

    Herbert George Wells

  11. Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  12. Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.

    Friedrich von Logau

  13. Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.

    Alfred de Musset

  14. Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.

    Else Pannek

  15. Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.

    Else Pannek

  16. Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.

    Friedrich von Schiller

  17. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  18. Alles Irdische ist vergänglich.

    Joseph Victor von Scheffel

  19. Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!

    Friedrich Maximilian von Klinger

  20. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    Jean Paul

  21. Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.

    Carl Leberecht Immermann

  22. Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  23. Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal eingeladen ist - und nie wird eine Einladung wiederholt.

    Hans Carossa

  24. Auf der Höhe des Lebens erblickt der Mensch sehr natürlich auch das Ende des Seins. Wer das Beste und Schönste genießt, fühlt eben in dem Augenblick, dass dieser nicht zum zweiten Mal wiederkehren kan …

    Bogumil Goltz

  25. Ehen und Weine werden mit den Jahren sauer

    Victor-Marie Hugo

  26. Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

    Marcus Tullius Cicero

  27. Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.

    Heinrich Laube

  28. Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.

    Otto Weiss

  29. Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.

    Julius Wilhelm Zincgref

  30. Bös' Gerücht nimmt immer zu, gut' Gerücht kommt bald zur Ruh.

    Bernhard Freidank

  31. Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen, wie der Wind die Kerze verlöscht und das Feuer entzündet.

    François de la Rochefoucauld

  32. Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren

    Charlotte Bronté

  33. Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.

  34. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  35. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  36. In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.

    Kurt Tucholsky

  37. St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)

  38. Alle edlen Eigenschaften machen den Menschen einsam.

    Theresa Keiter

  39. Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst.

    Friedrich Vischer

  40. Obwohl ich dir die Ruhe gönne, ist voller Trauer mein Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für mich der größte Schmerz.