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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 11

  1. Nun legen wir alles still in Gottes ewige Hände, das Leid, den Schmerz, den Anfang und das Ende

  2. Wir sind froh, dass wir ihn hatten. Wir sind traurig, dass er uns genommen wurde. Wir sind dankbar, dass wir bei seinem Abschied nicht einsam sein mussten.

  3. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.

  4. Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.

    Theodor Fontane

  5. Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein.

    Antoine de Saint-Exupéry

  6. Der Tod ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

  7. Auch der schönste Weg endet irgendwo. Deswegen sollte man rechtzeitig einen anderen suchen.

  8. Wenn Teufel beten und Engel fluchen, wenn Katz und Mäuse sich besuchen, wenn alle Mädchen keusch und rein, dann hör ich auf, dein Freund zu sein!

  9. Wer die Freundschaft brechen kann, fing sie nie von Herzen an. Der wird fälschlich Freund genennt, der sich von dem Freunde trennt.

    Friedrich von Logau

  10. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

    Victor-Marie Hugo

  11. Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

    Pierre Corneille

  12. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

    August von Platen

  13. Immer allein leben: eine kostbare Regel, die ich mich bemühen will einzuhalten.

    Leo Tolstoi

  14. Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.

    Christian Friedrich Hebbel

  15. Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen …

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.

    Berthold Auerbach

  17. Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist, Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat, Du kannst die Augen schließen und von ihr träumen, Du kannst die Augen öffnen und sehen, was sie hinterl …

  18. Welch ein Leben führen wir im Hass? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, das uns erwärmt; wir verlieren in einer toten Einsamkeit unsern eigenen Wert.

    Ludwig Tieck

  19. Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter

    Friedrich Nietzsche

  20. Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen

    Augustinus

  21. Nimm die Zunge wohl in acht, sprich kein Wort, das unbedacht, denn ein Wort, zu schnell gesprochen, hat schon manches Glück zerbrochen.

  22. Unsere lieben Toten sind nicht gestorben, sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.

    Ottokar Kernstock

  23. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

    Matthias Claudius

  24. Gib uns Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.

    Augustinus

  25. Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.

  26. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir darum leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

  27. Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem …

    Rainer Maria Rilke

  29. Die Zeit ist ein Augenblick. Unser Erdendasein wie unser Erdengang ein Fall durch Augenblicke.

    Jean Paul

  30. Du hast gewirkt, du hast geschafft, bis ganz erlahmte Deine Kraft. Nun ruhen Deine fleissigen Hände, die immer gern für uns bereit, wir danken Dir's in Ewigkeit.

  31. Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

    Iwan Turgenjew

  32. Zum Paradies mögen Engel dich geleiten, wo weder Schmerz ist noch Trauer, sondern Freude und Licht.

  33. Denn wir sind nur die Schale und das Blatt. Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.

    Rainer Maria Rilke

  34. Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist

    Gustave Flaubert

  35. Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.

    Christian Friedrich Hebbel

  36. Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg

  37. Das Glück ist verschwenderisch aber unbeständig.

    Demokrit

  38. Im Westen hat man Christus verloren, und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.

    Fjodor M. Dostojewski

  39. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    Abraham a Sancta Clara

  40. Wenn etwas nützlich wird, hört es auf schön zu sein.

    Théophile Gautier