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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 13

  1. Es wär´ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein

    Joseph Victor von Scheffel

  2. Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.

    Oswald Spengler

  3. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    Karl Julius Weber

  4. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    Johann Nepomuk Nestroy

  5. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  6. Wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.

  7. Geselligkeit ist die Kunst, den Umgang mit sich selbst zu verlernen.

    Oscar Blumenthal

  8. Ruhe, das höchste Gut auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.

    Johann Georg Zimmermann

  9. Niemand kann ohne einen Freund glücklich sein, noch seiner sicher sein, bis er unglücklich ist.

  10. Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

    Adolf Friedrich von Schack

  11. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

  12. Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

    William Shakespeare

  13. Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt, und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt

    Friedrich Rückert

  14. Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie eine …

    Dietrich Bonhoeffer

  15. Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können

  16. Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.

    Epiktet

  17. Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …

  19. Keinem Menschen etwas zu bedeuten, das ist eines der schwersten Leiden.

    Mutter Theresa

  20. Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

    Albert Schweitzer

  21. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …

    Hieronymus

  22. Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang

    Peter Rosegger

  23. Jeden Morgen sich ins Sterben hineindenken, das lehrt uns, den neuen Tag richtig schätzen - nicht zu gering, weil er ein köstliches Geschenk ist; nicht zu hoch, weil er heute noch vergeht.

    Peter Rosegger

  24. Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst allein zu sein.

    Blaise Pascal

  25. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  26. Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

    Vergil

  27. Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir dich nie.

  28. Der Fluss des Lebens mündet ins Meer der Ewigkeit.

  29. Die Menschen geben vor, mehr zu trauern, als sie tatsächlich tun, und das vermindert ihre Trauer.

    Jonathan Swift

  30. Die Menschen haben selten Tränen für den Kummer anderer, wenn er nicht einen ähnlichen bei ihnen selbst berührt. Wir sind alle ohne Ausnahme Egoisten, sogar in unserer größten Trauer und in unsere …

    Hans Christian Andersen

  31. Unser Erdenleben ist der Same der Ewigkeit, unser Körper vergeht, aber die Seele stirbt nicht

    Hans Christian Andersen

  32. Es gibt einen Gedanken, der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung verändern würde: Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.

    Christian Morgenstern

  33. Wo das Wissen aufhört, leuchtet auf der Glaube, und wo der Glaube aufhört, das Schauen.

    Theodor Toeche-Mittler

  34. Willst du dich in dem Glück nicht ausgelassen freun, im Unglück nicht unmäßig kränken, so lern so klug wie Eulenspiegel sein: im Unglück gern ans Glück, im Glück ans Unglück denken.

    Christian Fürchtegott Gellert

  35. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  36. Wer die Freundschaft und die Liebe nie gesucht mit heißem Triebe, ist ein zehnmal ärmerer Tor als wie der, der sie verlor.

  37. Die Zeit schwindet dahin, und wir altern durch unmerkliche Jahre, und die Tage fliehen, da keine Zügel ihnen Einhalt gebieten.

    Ovid

  38. Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier. Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir. Und messen unsere trägen Tritte nach Raum und Zeit, und sind (und wissen's nicht) in Mitt …

    Johann Gottfried Herder

  39. Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.

    Friedrich Rückert

  40. Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut! Hurtig leben ist mein Rat. Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim