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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 4

  1. Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.

    Napoleon

  2. Glück tut auch weh, nicht nur der Schmerz, weil wir, wenn wir darin stehen, wissen, dass es vergeht.

    Emanuel von Bodman

  3. Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

    Honoré de Balzac

  5. Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.

    Michelangelo

  6. Alles, was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

    Maxim Gorki

  7. Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.

    Joachim Ringelnatz

  8. Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch, dass wir sie nicht sehen können, doch verlieren sie uns nie aus den Augen.

    Jean Paul

  9. Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere …

    Hugo von Hofmannsthal

  10. Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.

  11. Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.

    Max Jacob

  12. Eine gute Ehe ist die, in der der eine den anderen zum Schutzengel seiner Einsamkeit bestellt.

    Rainer Maria Rilke

  13. Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Augustinus

  14. Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

    Buddha

  15. Ein Kind betritt deine Wohnung und macht in den folgenden zwanzig Jahren so viel Lärm, dass du denkst, du wirst verrückt. Dann geht das Kind weg und lässt das Haus so stumm zurück, dass du denks …

    Oliver Wendell Holmes

  16. Die wir lieben, sind nur geborgt. Wann sie gehen, entscheiden wir nicht. Wir entscheiden, ob wir die Erinnerung als Geschenk annehmen wollen.

  17. Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

    Albert Schweitzer

  18. Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

    Immanuel Kant

  19. Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.

    Anselm von Canterbury

  20. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

    Augustinus

  21. Der Tod geht uns Lebende nichts an. Solange wir leben, sind wir nicht tot. Wenn wir tot sind, leben wir nicht mehr.

    Epikur

  22. Laß warm und hell die Kerzen heute flammen, die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

    Dietrich Bonhoeffer

  23. Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen, dass er kommen wird.

    John Steinbeck

  24. Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiterzuleben.

    Sokrates

  25. Ohne die Liebe ist die Einsamkeit nur verdorrte Erde ohne Wasser und Licht, auf der nichts gedeiht. Bereichere deine innere Stille mit Gedanken der Liebe und einem tiefen Verlangen nach Wissen. …

  26. Nimm die Zahl deiner Jahre mit Freundlichkeit an und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

  27. Je mehr wir wissen, umso tiefer schweigen wir und umso hoffnungsloser vereinsamen wir

    José Ortega y Gasset

  28. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  29. Lege Wert auf gute Gesellschaft, auch wenn du allein bist.

  30. Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.

    Theodor Fontane

  31. Fürchte das Alter, denn es kommt nicht allein.

  32. Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.

    Anton Tschechow

  33. Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall.

    Philip Chesterfield

  34. Wer die Menschen ruinieren will, braucht ihnen nur alles zu erlauben.

    Napoleon

  35. Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.

    Horaz

  36. Wir Menschen brauchen beides, Geselligkeit und Einsamkeit, um innerlich gesund zu bleiben. Eins allein wird uns immer krank machen.

    Wilhelm von Kügelgen

  37. Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten.

    François de la Rochefoucauld

  38. Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.

    Sigmund Freud

  39. Willst du wissen, woraus die Menschheit besteht? Aus denen, die sich nicht um dich kümmern.

    Martin Kessel

  40. Unrecht ist gegraben in Metall. Wohltat in die Flut geschrieben.