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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 22

  1. Ein Hagestolz ist viel allein, er wird im Alter einsam sein. Doch lieber sollst du ledig leben als deiner Frau die Hosen geben.

  2. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  3. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

    Franz von Assisi

  4. Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.

  5. Natürliche Trauer verlangt nach außen geweinte Tränen.

  6. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.

  7. Unser ganzes Leben ist ein nie wiederkehrender Geburtstag, den wir darum heiliger und freudiger begehen sollen.

    Jean Paul

  8. Gott schuf das Böse, damit die Hölle nicht leer steht.

  9. Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?

    Basilius von Caesarea

  10. Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.

    Jean Paul

  11. Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.

  12. Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes, es stockt der Gedankenlauf, ich muß hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit andern Geistern.

    Friedrich Schleiermacher

  13. Das Leben gleicht einem Blitz. Wie bald sind beide dahin

  14. Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

    August von Platen

  15. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern

    Konrad Adenauer

  16. O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  17. Gereinigt von alter Trauer, kannst du wieder den Lebensquell spüren.

  18. Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab

  19. Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe

  20. Wenn die Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien

    Publius Syrus

  21. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben ... weinen, lachen, klagen und tanzen.

  22. Die Tränen einer Witwe werden vom ersten Wind getrocknet

  23. Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - oh du gnadenreiche Zeit!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  24. Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt haben.

    Richard von Schaukal

  25. Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es nie zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang

    Konrad Adenauer

  26. Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

  27. Wenn Vögel nicht mehr fliegen und Männer Kinder kriegen. Wenn keine Mücke sticht, vergess' ich dein Gesicht.

  28. Einsame alte Damen beanspruchen allein stehende Töchter, als seien sie deren einziger Lebensinhalt.

    Else Pannek

  29. Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets ein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.

  30. Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.

  31. Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.

    Ovid

  33. Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.

    Publius Syrus

  34. "Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".

  35. Im November verabschiedet sich die Sonne und man entdeckt die Liebe zum Ofen.

  36. Im November wässere die Wiesen, soll das Gras da reichlich spriesen.

  37. Läßt der November viel Füchse bellen, wird der Winter viel Schnee bestellen.

  38. Blühen im November die Bäume neu, hält der Winter bis zum Mai.

  39. Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben. Durch ihn sind wir erlöst und befreit.

  40. Das goldene Tor steht offen, die liebe Stimme spricht, da weilt mein süßes Hoffen, da wohnt das ew'ge Licht.

    Max von Schenkendorf