November Sprüche
1057 Sprüche — Seite 22
Ein Hagestolz ist viel allein, er wird im Alter einsam sein. Doch lieber sollst du ledig leben als deiner Frau die Hosen geben.
Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.
Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
— Franz von Assisi
Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.
Natürliche Trauer verlangt nach außen geweinte Tränen.
Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.
Unser ganzes Leben ist ein nie wiederkehrender Geburtstag, den wir darum heiliger und freudiger begehen sollen.
— Jean Paul
Gott schuf das Böse, damit die Hölle nicht leer steht.
Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?
— Basilius von Caesarea
Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.
— Jean Paul
Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.
Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes, es stockt der Gedankenlauf, ich muß hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit andern Geistern.
— Friedrich Schleiermacher
Das Leben gleicht einem Blitz. Wie bald sind beide dahin
Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.
— August von Platen
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern
— Konrad Adenauer
O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Gereinigt von alter Trauer, kannst du wieder den Lebensquell spüren.
Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab
Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe
Wenn die Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien
— Publius Syrus
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben ... weinen, lachen, klagen und tanzen.
Die Tränen einer Witwe werden vom ersten Wind getrocknet
Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - oh du gnadenreiche Zeit!
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt haben.
— Richard von Schaukal
Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es nie zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang
— Konrad Adenauer
Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.
Wenn Vögel nicht mehr fliegen und Männer Kinder kriegen. Wenn keine Mücke sticht, vergess' ich dein Gesicht.
Einsame alte Damen beanspruchen allein stehende Töchter, als seien sie deren einziger Lebensinhalt.
— Else Pannek
Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets ein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.
Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.
Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.
— Georg Christoph Lichtenberg
Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.
— Ovid
Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.
— Publius Syrus
"Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".
Im November verabschiedet sich die Sonne und man entdeckt die Liebe zum Ofen.
Im November wässere die Wiesen, soll das Gras da reichlich spriesen.
Läßt der November viel Füchse bellen, wird der Winter viel Schnee bestellen.
Blühen im November die Bäume neu, hält der Winter bis zum Mai.
Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben. Durch ihn sind wir erlöst und befreit.
Das goldene Tor steht offen, die liebe Stimme spricht, da weilt mein süßes Hoffen, da wohnt das ew'ge Licht.
— Max von Schenkendorf