November Sprüche
1057 Sprüche — Seite 18
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Der Tod kommt immer zu früh - auch wenn man ihn erwartet hat.
Die Kunst geht von Einsamen zu Einsamen in hohem Bogen über das Volk hinweg.
— Rainer Maria Rilke
Er sprach zu mir: Halt dich an mich, es soll dir jetzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein und wo ich bleibe, da soll …
— Martin Luther
Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg …
— Buddha
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.
— Daniel Defoe
Träumen - die Stille, die Ruhe, die Einsamkeit genießen und Kraft schöpfen um neu beginnen zu können.
Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.
— Mark Twain
So wie der Wind mit den Blättern spielt, genauso spielt das Schicksal mit uns. Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht, doch das was man liebt vergißt man nicht.
Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung. Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.
Wie ein unsichtbares Band ist Freundschaft zwischen uns. Wir bleiben dadurch eng verbunden, vergehen auch Jahre wie Stunden.
Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange.
— Fjodor M. Dostojewski
Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.
— Carl Hilty
Die beste Arbeit, die man tun kann, ist das, was man ohne Lob in der Stille tut.
— Vincent van Gogh
Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.
— Jean Paul
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen "Wir lieben Dich"
Trauere und klage, bis du dich leer fühlst. Du kannst diesen Platz dann mit Lebendigkeit füllen.
Die Irrtümer des Lebens rufen nach verzeihender Schönheit; sie kann ihre Einsamkeit zur Harmonie mit dem Ganzen verwandeln
Ich wünsche dir, dass du die Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdeckst.
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
— Wilhelm Busch
Rastlos musst du weiter streben, nie ermüdet stille stehn; nur dann kann ich in Ruhe leben, sonst würden wir uns wiedersehen
— Theodor Storm
Du bist erlöst von deinem Leiden, läßt uns allen in tiefem Schmerz, ach, wie so schwer ist doch das Scheiden. Nun ruhe aus, du gutes Herz.
Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.
Bin ich des nachts allein, leg ich die Kissen fein nebeneinander: Eines ist mein Geliebter - und ihn umarmend, schlafe ich ein.
Des Lebens Meereswellen, sie brausen und sie schwellen und schwemmen mit der Zeit hinweg das größte Leid.
Bedenke, über alles Leid, das die Tage bringen, zieht mit raschen Schwingen tröstend hin die Zeit.
Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.
— Dante Alighieri
Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.
— Pindar
Die Tat wird vergessen, doch das Ergebnis bleibt bestehen.
— Ovid
Was wir ausgaben, hatten wir, was wir verließen, verloren wir, was wir gaben, haben wir.
Wie schnell endlich stürzt unter einem Nachfolger das bodenlose Gebäude zusammen, welches sein größerer Vorgänger zu rasch und prunkend, mehr zu den Zwecken seiner eigenen Phantasie als für die Dauer …
— Johann Georg Adam Forster
Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.
— Detlef von Liliencron
Es steht kein Wort in unserm Ring; Rein ist der Reif um unser Leben. Für unser Glück, dies stille Ding, Wollt's keine Goldschmiedworte geben.
— Otto Julius Bierbaum
Das Leben ist nur ein Moment, genau wie der Tod.
— Antoine de Saint-Exupéry
Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen, mögest Du den Wind in Deinem Rücken haben, und bis wir uns wieder sehn, möge Gott seine schützende Hand über Dir halten!
Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, sie ruhen aus von ihren Leiden und ihre Werke folgen ihnen nach.
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt
— Alfred Friedrich Delp
Drei Dinge überleben den Tod. Es sind Mut, Erinnerung und Liebe.
Ohne ein Leben nach dem Sterben bleibt dieses Leben ein phantastische Chaos. Verstanden werden kann das Leben nur als Leben im Licht der Ewigkeit.
— Carl Ludwig Schleich