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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 19

  1. Die Lieb ist süß wie würziger Rosenduft, der unsichtbar beseelt die warme Luft und trunken macht die honigdurstigen Bienen. Doch Lieb ist kurz auch wie der Rose Tag, der schneller endet als der sü …

    Wolfgang Menzel

  2. Ein Mann ist ein einsames Wesen.

    John Steinbeck

  3. Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Es gab keine Sterne, keine Erde, keine Zeit, keine Hindernisse, keine Veränderung, nichts Gutes oder Schlechtes, nur Stille ....

    Lord Byron

  5. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

  6. Und wärst du auch dem ärmsten Bettler gleich, bleibt dir ein Freund, so bist du reich. Doch wer den höchsten Königsthron gewann und hat keinen Freund, ist ein armer Mann.

  7. Jede Flamme opfert sich selbst - Je schöner sie brennt, desto mehr nähert sie sich der Vernichtung, dem Erlöschen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  8. Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seine Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.

    Anton Tschechow

  9. Wir haben so viel, wieviel wir glauben und hoffen, denn dem Glaubenden ist alles möglich.

    Martin Luther

  10. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  11. Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein, man hört nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein

    Ludwig Uhland

  12. Aus dem Lieben Kreis geschieden, aus dem Herzen aber nie. Weinet nicht, sie ruht in Frieden, doch sie starb und noch zu früh.

  13. Wenn einer zur letzten Ruhe gelegt worden ist, dann lass auch die Erinnerung an ihn zur Ruhe kommen! Wenn der Lebensgeist ihn verlassen hat, tröste Dich über den Verlust.

  14. Nimm, soweit die Kraft dir reicht, wär dein Herz auch am Verbluten, nimm die bösen Tage leicht, aber ernst und schwer die guten. Laß, mein Freund, des Lebens Tage dir wie liebe Freunde sein, den …

    Friedrich Halm

  15. Steine können brechen, Schiffe untergehen, ......, dich vergessen, das wird nie geschehen.

  16. Man vergisst die Reuse, wenn die Fische gefangen sind.

  17. In den meisten Fällen ist Glück kein Geschenk, sondern ein Darlehen.

    Albrecht Goes

  18. Alle Dinge, die über Maß und Zeit gehen, sind von kurzer Dauer.

    Giovanni Boccaccio

  19. Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.

    Michelangelo

  20. Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

    Carl Spitteler

  21. Das Gedächtnis der Menschen ist so furchtbar kurz.

    Bertha Freifrau von Suttner

  22. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  23. Reihet euch, sagte der Bauer: da hatt' er eine Kuh im Stall.

  24. Um allein zu leben, muß man sehr einem Gotte oder ganz einem Tier ähnlich sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  25. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  26. Ohne Ehe ist der Mensch überall und nirgends zu Hause.

    Bogumil Goltz

  27. Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.

  28. Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will - ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  29. Auf der Welt ist kein Bestand wir müssen alle sterben.

    Georg Büchner

  30. Siehe, die Trauer, sie ist des Trauernden einziger Trost.

    Rupert Johann Hammerling

  31. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  32. In moralischer Beziehung ist der Mann öfter und länger Mann, als die Frau Frau ist.

    Honoré de Balzac

  33. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Siehst du ein Glück vorübergehn, das nie sich wieder findet, ist's gut in einen Strom zu sehn, wo alles wogt und schwindet. Hinträumend wird Vergessenheit des Herzens Wunde schließen; die Seele sie …

    Nikolaus Lenau

  35. Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.

    Simon Dach

  36. Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …

    Johann Georg Zimmermann

  37. Das fremde Korn und die eigenen Kinder scheinen immer besser.

  38. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  39. Erloschen ist das Leben dein, du wolltest gern noch bei uns sein. Dein Wille war stark,du wolltest die Krankheit bezwingen und wusstest nicht, was sie verbarg. Vergeblich war dein Ringen. Wie schme …

  40. So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.

    Theodor Storm