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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 9

  1. Das Heisse ist vergessen, hat es erst einmal die Kehle passiert.

  2. Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.

    Gorch Fock

  3. Sprich nie verächtlich über die Gesellschaft! Nur wem es nicht gelingt hineinzukommen, spottet darüber.

    Oscar Wilde

  4. Was hilft das Glück, wenn´s niemand mit uns teilt? Ein einsam´ Glück ist eine schwere Last.

    Christian Dietrich Grabbe

  5. Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen! Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen! Ihr seid ganz besondere Menschen: Ihr hattet die Gabe und die Kraft un …

    Arthur Schopenhauer

  6. Wenn der Schmerz unter unserer Haut vibriert, wenn das Leben einen Teil verliert, wenn das Lachen nicht mehr möglich ist, der Grund ist, dass Du nicht mehr bei uns bist!

  7. Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flücht'ger Gast im Erdenreich; Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

    Ludwig Uhland

  8. Jedes Leben hinterlässt Spuren, die sich tief eingraben in die Seele derer, die bereit sind, die Spuren zu sehen und sie lesen zu lernen!

  9. Was wir mit Dir verloren versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich lieben wissen, wovon man spricht.

  10. Du hast für mich gesorgt, geschafft, ja sehr oft über deine Kraft. Nun ruhe aus, du gutes Herz, wer dich gekannt, fühlt unseren Schmerz.

  11. Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

  12. Der Tod bedeutet nichts anderes als Leben in rein geistigen, geläutertem, glückseligem Zustand, Befreiung der Seele vom erdenschweren Leid.

    Rudolf von Tavel

  13. Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in der Zuversicht, dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.

  14. Im Leben ist's wie am Himmel. Eben dadurch, dass Sternbilder auf der einen Seite runter sinken, müssen neue auf der anderen herauf.

    Jean Paul

  15. Denk ich an dich und du an mich, vergessen wir uns beide nicht.

  16. Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …

    William James

  17. Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück

    Dante Alighieri

  18. Vergossenes Wasser lässt sich nicht zurückholen.

  19. Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

    Jean-Paul Sartre

  20. Frühere Zeiten hält man immer für die besseren.

    Achim von Arnim

  21. Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  22. Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen. Und zwei häßliche: Erinnern und Vergessen.

    Alexander Roda Roda

  23. Die ganze gegenwärtige Zeit ist ein Punkt der Ewigkeit.

    Mark Aurel

  24. Eine Frau ohne Rivalin altert schnell.

    Charles Baudelaire

  25. Diese Welt ist nur eine Brücke. Gehe darüber, aber baue dein Haus nicht darauf.

  26. Jede Stunde, die wir leben, ist eine Sterbestunde für irgendwen.

    Anton Wildgans

  27. Dein gedenk ich, still erfreut, selbsten in der Einsamkeit; ja, im dicksten Publikum schwebt mein Geist um Dich herum.

    Wilhelm Busch

  28. Vergnügte Einsamkeit! Du bist die Ruhe, so meine stille Brust sich längst erwählet.

    Anna Luise Karsch

  29. Der Mensch ist bestimmt, in der Gesellschaft zu leben. Er soll in der Gesellschaft leben. Er ist kein ganz vollendeter Mensch und widerspricht sich selbst, wenn er isoliert lebt

    Johann Gottlieb Fichte

  30. Pünktlichkeit bei einer Verabredung hat nur den einen Nachteil, dass der andere ja nicht da ist, um sie zu würdigen.

    Franklin P. Jones

  31. Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

    Peter Sirius

  32. Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.

    John Burroughs

  34. Wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat, dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm. Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt, das sich einem durch ihn an innerem Reichtum e …

  35. Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie, und ich hab es doch getragen - aber fragt mich nur nicht wie?

    Christian Johann Heinrich Heine

  36. Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.

  37. Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

    Friedrich von Schiller

  38. Tod! Eine Welt voll Schmerzen liegt in diesem Worte. Es ist ein zweischneidiges Schwert, das, indem es das teuerste unseres Herzens mordet, so tief in die Brust eindringt, dass sich alles um uns h …

    Hans Christian Andersen

  39. Wer das Leben geniessen will, soll sich immer vor Augen halten: Geboren werden bedeutet nur zu Sterben beginnen.

    Théophile Gautier

  40. Ehe - ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.

    Oscar Wilde