November Sprüche
1057 Sprüche — Seite 5
Keinen Kameraden fand ich so kameradschaftlich wie die Einsamkeit
— Henry David Thoreau
Ein Freund ist schwer zu finden und leicht zu verlieren.
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Tradition heißt nicht, Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Brennen zu halten.
— Jean Jaurès
Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten, auf den man in jeder Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.
— Jeremias Gotthelf
Wer keinen Freund besitzt, ist ein Fremdling in der eigenen Heimat.
Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.
Schafft den Gewinn ab, so wird es keine Diebe und Räuber mehr geben.
— Laotse
Wenn es an Protus nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erhoffen lässt. (11. Sept.)
Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.
— Theresia von Avila
Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist
— Oscar Wilde
Der Egoismus stellt sich als bester Freund vor und verscheucht dir alle Freunde.
— Eleonore van der Straten-Sternberg
Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.
— Konfuzius
Übel gewonnen - übel zerronnen.
Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.
— John D. Rockefeller
Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.
— Zenon von Kition
Fühlst du dich verloren dann wende dich dem anderen zu wie dir selbst.
Schatten und Rad vergleichbar sind Trauer und Freude des Lebens. Wie der Schatten verweilen sie nicht und wie das Rad drehen sie sich.
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.
— Honoré de Balzac
Kein Feiertag, der kein Ende hat.
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Eine wirkliche und wahrhafte Zauberin ist die Liebe: sie verwandelt Menschen, und sie erschafft Dinge, die es zuvor nicht gab - und wiederum nicht mehr gibt, wenn sie verschwunden ist.
— Diotima
Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste!
— Euripides
Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.
— Baruch de Spinoza
Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.
Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.
— Seneca
Lacht man, wenn man ganz alleine ist, so meint man es wirklich ernst.
Die Flitterwochen sind vorüber, wenn der Mann nicht mehr beim Geschirrspülen hilft, sondern es alleine macht
Herzen, die sich nicht öffnen, bleiben für immer allein!
Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.
Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind, sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten …
— Antoine de Rivarol
Wer geliebt, kann nicht vergessen, wer vergisst, hat nie geliebt, wer geliebt und doch vergessen, hat vergessen, wie man liebt!
Gewiß ist die Klage über die Einsamkeit Ausdruck einer Sehnsucht, ihr zu entrinnen.
— Ernst Thälmann
Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt es den ganzen November weiß. (03. Nov.)
Stille und Ruhe bringen die ganze Welt ins rechte Maß zurück
— Laotse
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.
— Ernst von Feuchtersleben
Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.
— Johann Nepomuk Nestroy
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller