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Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt

Spruchbild: Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

Bedeutung

Marcus Tullius Cicero, der römische Staatsmann und Redner, formuliert in diesem Satz eine simple, aber wichtige Erkenntnis über das Gedächtnis: Es funktioniert nur dann gut, wenn es geübt und gefordert wird. Das Gedächtnis ist kein passiver Speicher, sondern ein Muskel – wer ihn nicht trainiert, verliert an Leistungsfähigkeit. Cicero, selbst für seine außerordentliche Gedächtnisleistung bekannt, kannte die Techniken der antiken Mnemotechnik und lehrte das Üben des Gedächtnisses als Bestandteil der Bildung.

Verwendung

Passend als Cicero-Zitat in Texten über Gedächtnis, Lernen und geistige Fitness sowie für Beiträge über Bildung, kognitive Entwicklung und die Notwendigkeit des geistigen Trainings. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über lebenslanges Lernen und den Wert aktiver geistiger Übung.

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Über Marcus Tullius Cicero

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Römisch · 106 - 43 v. Chr.

Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) war der berühmteste Redner Roms, der 63 v. Chr. als Konsul die Verschwörung des Catilina niederschlug und dafür den Titel „Vater des Vaterlandes" erhielt.

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Als Schriftsteller galt Cicero schon in der Antike als stilistisches Vorbild „goldener" Latinität und begründete damit den Ciceronianismus. Philosophisch machte er sich vor allem als Vermittler griechischen Gedankenguts für die lateinischsprachige Welt verdient. Sein umfangreicher Briefwechsel, besonders die Briefe an Atticus, prägte nachhaltig die europäische Briefkultur.

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