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Sprüche und Gedanken

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Spruchbild: Sprüche und Gedanken

Gedankenzitate über Denken, Bewusstsein und Geist kommen von Philosophen und Denkern, die das Denken selbst zum Thema gemacht haben. Von Descartes bis Wittgenstein: was über den Geist, die Sprache und das Denken gesagt wurde.

Gedankenzitate eignen sich für Tagebücher, Essays, Unterricht, Vorträge, Karten an nachdenkliche Menschen oder kurze Impulse in Gesprächen. Sie passen, wenn Denken selbst zum Thema wird: Zweifel, Sprache, Bewusstsein oder innere Klarheit. In Glückwunschkarten sollten sie sparsam eingesetzt werden, damit der Gruß nicht zu abstrakt wirkt. Gerade bei persönlichen Anlässen zählt, dass der Ton zur Beziehung und zur Situation passt. Wo der Anlass stiller ist, tragen schlichte Worte meist besser als auffällige Formulierungen.

  1. Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

    Arthur Schopenhauer

    4.4
  2. Denke niemals an die Zukunft, sie kommt früh genug.

    Albert Einstein

    4.4
  3. Auf die Dauer nimmt meine Seele die Farbe meiner Gedanken an.

    Mark Aurel

    4.3
  4. Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, wenn du nicht aufhörst nachzugraben!

    Mark Aurel

    4.3
  5. Ein geistreicher Mensch hat in gänzlicher Einsamkeit an seinen eigenen Gedanken und Phantasien vortreffliche Unterhaltung

    Arthur Schopenhauer

    4.2
  6. Es gibt Menschen, die einen Augenblick früher sprechen, als sie denken.

    Jean de la Bruyère

    4.2
  7. Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.

    Mark Aurel

    4.2
  8. Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken

    Platon

    4.2
  9. Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.

    Joseph Joubert

    4.2
  10. Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart

    Johann Wolfgang von Goethe

    4.1
  11. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

    Antoine de Saint-Exupéry

    4.1
  12. Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber

    Epikur

    4.1
  13. Der Mensch tut gut daran, einen Bleistift bei sich zu tragen und die Gedanken, wenn sie kommen, niederzuschreiben

    Francis Bacon

    4.1
  14. Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin.

    Horaz

    4.1
  15. Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wolle ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.

    Friedrich Nietzsche

    4.1
  16. Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss.

    Arthur Schopenhauer

    4.1
  17. Mach deine Gedanken nicht zu deinem Gefängnis.

    William Shakespeare

    4.1
  18. Das sicherste Mittel, getäuscht zu werden, ist, sich für schlauer zu halten als die anderen.

    François de la Rochefoucauld

    4.1
  19. Nichts kann rückgängig gemacht werden, was einmal gedacht wurde

    Friedrich Dürrenmatt

    4.1
  20. Wenn schon die Gedanken häufig entfesselt sind, tut man gut daran, wenigstens seine Zunge im Zaum zu halten.

    Christa Schyboll

    4.0
  21. Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden

    Epiktet

    4.0
  22. Ein Kopf ohne Gedächtnis ist eine Festung ohne Besatzung.

    Napoleon

    4.0
  23. Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein

    Friedrich Nietzsche

    4.0
  24. Gedanken, die kreisen, nichts als kreisen, werden keine Wege weisen.

    Else Pannek

    4.0
  25. Gedanken springen wie Flöhe von einem zum andern, aber sie beißen nicht jeden.

    George Bernard Shaw

    4.0
  26. Der Vorsatz ist wie ein Aal: leichter zu fassen als zu halten.

    Abraham a Sancta Clara

    4.0
  27. Alle großen Gedanken haben ihren Anfang in der Stille.

    Rainer Haak

    4.0
  28. Es gibt wohl kaum einen Menschen, welcher sich nicht hin und wieder über das Fliegen seine Gedanken macht.

    Otto Lilienthal

    4.0
  29. Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang

    Albert Camus

    4.0
  30. Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken

    Ambrose Bierce

    4.0
  31. Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.

    Theodor Fontane

    4.0
  32. Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken

    Dietrich Bonhoeffer

    4.0
  33. Mancher denkt gar nichts. Das erspart es ihm, falsch zu denken

    Antoine de Saint-Exupéry

    4.0
  34. Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

    Dante Alighieri

    4.0
  35. Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.

    Aristoteles

    4.0
  36. Jedes Wort ist ein Vorurteil.

    Friedrich Nietzsche

    4.0
  37. Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn aus, weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.

    Charles-Louis de Secondat

    4.0
  38. Das Wort Utopie allein genügt zur Verurteilung einer Idee.

    Jack London

    4.0
  39. Das ist das schlimmste von allen Übeln, im Vergangenen herumzugrübeln.

    Cäsar Flaischlen

    4.0
  40. Wir werden nie etwas gut machen, bis wir aufhören, nachzudenken, wie wir es machen werden.

    William Hazlitt

    4.0
  41. In Luftschlössern lässt sich leicht Zuflucht suchen. Und leicht zu bauen sind sie auch.

    Henrik Johan Ibsen

    4.0
  42. Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.

    Christa Schyboll

    4.0
  43. Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.

    Ingmar Bergman

    4.0
  44. Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.

    Albert Schweitzer

    4.0
  45. Das Gedächtnis mancher Menschen ist wie ein Sieb, weil ihre Gedanken nicht groß genug sind, um darin haften zu bleiben.

    John Knittel

    4.0
  46. Lesen heißt mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.

    Arthur Schopenhauer

    4.0
  47. Wir leben in einem Zeitalter, in dem die überflüssigen Ideen überhand nehmen und die notwendigen Gedanken ausbleiben

    Joseph Joubert

    4.0
  48. Man kann nicht denken, wenn man es eilig hat.

    Platon

    4.0
  49. Der Gedanke ist das Produkt der Individualität.

    Christian Friedrich Hebbel

    4.0
  50. So sind die Gedanken. Sie laufen lustig voraus wie Hündchen. Ich habe zwei. Eins heißt „Wer weiss“, das andere „Kann sein“

    Wilhelm Busch

    4.0
  51. Was man am wenigsten gerne wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken.

    André Gide

    4.0
  52. Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken.

    Arthur Schopenhauer

    4.0
  53. Wer von uns weiß, kann wirklich unterscheiden, wann er tatsächlich denkt und wann er sich nur selber etwas vormacht.

    Stanislaw Brzozowski

    4.0
  54. Über eine Sache nachzudenken, ist das geringste, was wir mit ihr tun können.

    José Ortega y Gasset

    4.0
  55. Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal.

    Gottfried Keller

    4.0
  56. Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.

    Jean Paul

    4.0
  57. Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht.

    Giordano Bruno

    4.0
  58. In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen.

    Gustave Flaubert

    4.0
  59. Nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.

    Dietrich Bonhoeffer

    3.9
  60. Was wir denken, hat seine Folgen

    Friedrich Dürrenmatt

    3.9