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Sprüche und Gedanken

329 Sprüche — Seite 3

  1. Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.

    Immanuel Kant

  2. Die Natur des Geistes ist so gearbeitet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  3. Wer das Leben geniessen will, soll sich immer vor Augen halten: Geboren werden bedeutet nur zu Sterben beginnen.

    Théophile Gautier

  4. Man muss das Tiefe verstecken. Wo? An der Oberfläche!

    Hugo von Hofmannsthal

  5. Es ist ein großer Fehler, das Komplimente machen aufzugeben. Wenn der Mensch nichts Charmantes mehr sagt, hat er auch keine charmanten Gedanken mehr.

    Oscar Wilde

  6. Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.

    Wilhelm Raabe

  7. Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen

    Wilhelm Raabe

  8. Der Mensch denkt immer anders als das Schicksal.

    Publius Syrus

  9. Gedanken, die uns kommen, sind besser als solche, die wir uns machen.

    Joseph Joubert

  10. Diskussionen haben lediglich einen Wert: dass einem gute Gedanken hinterher einfallen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  11. Nichts ist so undenkbar wie das Denken; es sei denn, die Abwesenheit des Denkens

    Samuel Butler

  12. Um zu sprechen, muß man denken, zumindest annäherungsweise.

    Voltaire

  13. Ich brauche vielmehr einen neuen großen Brauch, den wir sofort einführen müssen, nämlich den Brauch, in jeder neuen Lage neu nachzudenken.

    Bertolt Brecht

  14. Worüber wir nicht ernsthaft nachgedacht haben, das vergessen wir bald

    Marcel Proust

  15. In die Stille zu horchen, lässt Antworten finden.

    Else Pannek

  16. Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt, sein Charakter ist die gesamte Summe all seiner bisherigen Gedanken.

    James Allen

  17. Der eigentliche Entdecker ist der, der den neuen Gedanken gehabt hat. Experimente sind zwar auch nötig, doch ist es leichter, diese anzustellen, als den Gedanken zu finden, und Experimente kann a …

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  18. Die Phantasie ist ein ewiger Frühling.

    Friedrich von Schiller

  19. Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens.

    Friedrich Dürrenmatt

  20. Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt.

    Jonathan Swift

  21. Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben

    Sören Kierkegaard

  22. Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.

    Vincent van Gogh

  23. Im Abgrund der Geschichte ist für alle Platz.

    Paul Valéry

  24. Denken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschauen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  25. Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit.

    Dante Alighieri

  26. Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.

    Samuel Johnson

  27. Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu heißen

    Oscar Wilde

  28. Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

    Voltaire

  29. Das Falsche ist oft die Wahrheit, die auf dem Kopf steht.

    Albert Einstein

  30. Das ist die glücklichste Unterhaltung, wo es keinen Wettstreit gibt und keine Eitelkeit, wohl aber den sanften Austausch der Gefühle.

    Samuel Johnson

  31. Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten

    Arthur Schopenhauer

  32. Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich, aber niemals verzagt.

    August von Platen

  33. Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran

    Prentice Mulford

  34. Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.

    Maxim Gorki

  35. Gedanken sind in der geistigen Welt, was Empfindung in der sinnlichen Welt ist.

    Bettina von Arnim

  36. Die einseitige Ausbildung der geistigen Fähigkeiten bei Vernachlässigung der körperlichen, führt mit Notwendigkeit zur körperlichen Verkrüppelung…

    Wilhelm Liebknecht

  37. Unvergänglichkeit gewordener Gedanken ist eine Illusion.

    Oswald Spengler

  38. Das Leben besteht nicht nur in der Hauptsache aus Tatsachen und Geschehnissen. Es besteht im wesentlichen aus dem Sturm der Gedanken, der jedem durch den Kopf tobt.

    Mark Twain

  39. Ein freier Mensch denkt über nichts weniger nach als über den Tod; seine Weisheit besteht nicht im Denken über den Tod, sondern über das Leben.

    Baruch de Spinoza

  40. Offenbar ist der Mensch zum Denken bestimmt - das ist seine Würde und Größe, seine Pflicht aber ist es, richtig zu denken.

    Blaise Pascal

  41. Wer nur denkt, was er weiß, der denkt noch gar nicht.

    Friedrich Georg Jünger

  42. Denken ist ein beständig auf seine Widerspruchslosigkeit geprüftes stilles Sprechen.

    Robert Reinick

  43. Worte dienen vielen dazu, zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  44. Unsere Gedanken sind meist schlechter als wir selbst.

    George Eliot

  45. Gedanken wollen wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  46. Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal - im Guten wie im Bösen.

    Prentice Mulford

  47. Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.

    Philip James Bailey

  48. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi

  49. Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.

    Emile Zola

  50. Wer einen wirklich klaren Gedanken hat, kann ihn auch darstellen. Ist der Geist einmal der Dinge Herr, folgen die Worte von selbst.

    Michel de Montaigne

  51. Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.

    Oswald Spengler

  52. Wenn man zu denken anfängt, beginnt man ausgehöhlt zu werden

    Albert Camus

  53. Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann.

    Henry Ford

  54. Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf

    Joseph Conrad

  55. Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen

    Karl Marx

  56. Was unsere Gedanken erfassen, ist, verglichen mit dem, was sie nicht fassen können, kaum ein Punkt, fast nichts.

    John Locke

  57. Nur die Weisheit ist es, welche die Traurigkeit aus dem Herzen vertreibt und die uns nicht vor Angst erstarren läßt. Unter ihrem Geleit läßt sich in Seelenfrieden leben.

    Marcus Tullius Cicero

  58. Denkender Wille ist blind. Das Denken täuscht über den Willen in uns.

    Oswald Spengler

  59. Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor

    Johann Wolfgang von Goethe

  60. Der Mensch beginnt nicht leicht zu denken. Sobald er aber erst einmal den Anfang damit gemacht hat, hört er nicht mehr auf.

    Jean-Jacques Rousseau