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Sprüche und Gedanken

329 Sprüche — Seite 2

  1. Wer das Leiden fürchtet, leidet bereits an dem, was er fürchtet

    Michel de Montaigne

  2. Den Stil verbessern - das heisst den Gedanken verbessern und nichts weiter.

    Friedrich Nietzsche

  3. Man darf anders denken, wie seine Zeit, - sich aber nicht anders kleiden.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Denken ist die Zauberei des Geistes

    Lord Byron

  5. Erste Aufgabe des Gedankens ist, das Sein der Dinge zu spiegeln.

    José Ortega y Gasset

  6. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

    Immanuel Kant

  7. Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.

    Friedrich Nietzsche

  8. Der Wert eines Gedankens hängt nicht von der Integrität dessen ab, der ihn ausdrückt

    Oscar Wilde

  9. Ein wirklich eigener Gedanke ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein.

    Christian Morgenstern

  10. Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.

    Gotthold Ephraim Lessing

  11. Ein kluger Entschluss reift unverhofft, blitzschnell und ohne Erwägung, doch Dummheiten machen wir allzuoft nach reiflichster Überlegung.

    Oscar Blumenthal

  12. Die Ahnung der Frau ist meistens zuverlässiger als das Wissen des Mannes.

    Rudyard Kipling

  13. Die dünnen Falten, die sich in die Stirn der Denker fressen, bekamen nicht selten ihre Nahrung durch den Zweifel.

    Christa Schyboll

  14. Der Mensch tut gut daran, Bleistift bei sich zu tragen und die Gedanken, wenn sie kommen, niederzuschreiben

    Francis Bacon

  15. Die Aufrichtigkeit ist - mindestens nach meiner Ansicht - die erste Bedingung jedes geistigen Schaffens.

    Sully Prudhomme

  16. Überlass der Nacht die Stimme, überlass ihr Rat und Heil!

    Plutarch

  17. Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muss man bekanntlich ein ganzes Buch schreiben, und den, der den Ausspruch getan hat, überzeugt man doch nicht.

    Otto von Bismarck

  18. Alles was du in deinem Leben erreichst oder nicht erreichst, ist das direkte Resultat, deiner Gedanken.

    James Allen

  19. Keiner kann einen Körper frisch und schön erhalten, wenn er sich von ausgelaugten Gedanken nährt.

    Prentice Mulford

  20. Die Gedanken, die am öftesten gedacht werden, materialisieren sich auch am stärksten im Organismus.

    Prentice Mulford

  21. Furcht ist nur ein anderer Name für die Unfähigkeit, die Entstehung von Gedanken zu beherrschen.

    Prentice Mulford

  22. Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!

    Christian Friedrich Hebbel

  23. Je weniger man um die Dinge weiß, desto leichter fällt das Urteil.

    Else Pannek

  24. Rücksichtslosigkeit des Denkens ist oft das Zeichen einer unfriedlichen inneren Gesinnung, welche Betäubung begehrt.

    Friedrich Nietzsche

  25. Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.

    Karl Kraus

  26. Alles was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch, aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.

    Friedrich Engels

  27. Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken

    Ludwig Andreas Feuerbach

  28. Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

    Adam Smith

  29. Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.

    Carl Ludwig Schleich

  30. Die Empfindungen sind die Vokale, die Gedanken die Konsonanten der Sprache des Inneren

    Franz Grillparzer

  31. Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.

    Arthur Schopenhauer

  32. Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  33. Deutlichkeit erspart Längen und kann Gedanken beweisen.

    Marquis de Vauvenargues

  34. Wir spielen unsere Gedanken gegeneinander aus, in Wirklichkeit unsere Temperamente.

    Christian Morgenstern

  35. Einfälle sind keine Gedanken. Der Gedanke kennt die Schranken, der Einfall setzt sich darüber weg und kommt in der Ausführung nicht vom Fleck.

    Franz Grillparzer

  36. Es gäbe keine Geselligkeit, alle Familienbande würden gelockert, wenn die Gedanken der Menschen auf ihrer Stirn zu lesen wären.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  37. Hinter jedem Gedanken lauert eine Leidenschaft, jedes Urteil ist von einer Neigung gefärbt.

    August Strindberg

  38. Mein Wissen ist gegen das Eure ein Kind, fern sei, dass ich es leugne; nur dass Eure Gedanken fremde sind, die meinen aber eigne.

    Franz Grillparzer

  39. Alles Sprechen und Schreiben heißt Würfeln um den Gedanken. Wie oft fällt nur ein Auge, wenn alle sechs fallen sollten.

    Christian Friedrich Hebbel

  40. Wer die Welt rettet, rettet sich selbst.

    Julian Scharnau

  41. Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

    Marcus Tullius Cicero

  42. Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    Peter Altenberg

  43. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  44. Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.

    Seneca

  45. Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.

    Christian Morgenstern

  46. Keine Berechnung kann das Schicksal besiegen.

    Ovid

  47. Wenn wir uns unserer eigenen Ehre wegen abmühen, haben unsere Gedanken und Werke keinen Wert.

    Don Bosco

  48. Gütige Herzen altern nie.

    Niccolò Tommaseo

  49. Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  50. Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.

    François de la Rochefoucauld

  51. Der Tod ist gar nichts; nur der Gedanke an ihn ist traurig.

    Voltaire

  52. Jedes Wort, das wir nicht zuerst in Gedanken kleiden, wird zu einem Stein auf unserem Weg.

    Rudolf Steiner

  53. Man findet Diamanten nur im Dunkel der Erde und Wahrheiten nur in den Tiefen des Denkens.

    Victor-Marie Hugo

  54. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

    Aristoteles

  55. Der Verstand ist eine Warnung, in den Konsequenzen des Lebens die letzte Weisheit zu sehen oder die letzte Rettung.

    Martin Kessel

  56. Wenn wir zu einem Entschluß gelangt sind, sollten wir von da an keinen Gedanken mehr auf die möglichen Resultate verschwenden, sondern uns völlig darauf konzentrieren, diesen Entschluß in die Tat um …

    William James

  57. Nur die Narren und die Toten ändern niemals ihre Meinung.

    James Russell Lowell

  58. Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung.

    Charles Robert Darwin

  59. Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.

    Immanuel Kant

  60. Die Natur des Geistes ist so gearbeitet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben