
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören
Bedeutung
Jean Paul, der deutsche Humorist und Romantiker, formuliert in diesem Zitat eine ungewöhnliche Sicht auf das Alter: Es ist nicht das Fehlen von Freuden, das das Alter trübe macht, sondern das Fehlen von Hoffnung. Solange man hofft, ist das Alter erträglich – die Freude kommt und geht, aber die Hoffnung gibt jedem Tag eine Richtung und einen Sinn. Jean Paul, der das Alter aus nächster Nähe kannte und literarisch verarbeitete, trifft damit den Kern: Nicht Genuss, sondern Erwartung hält lebendig.
Verwendung
Passend als Jean-Paul-Zitat in Texten über Alter, Hoffnung und die Quellen der Lebensbejahung sowie für Beiträge über Lebensabschnitte, Resilienz und die Psychologie des Alterns. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Hoffnung als Lebensmotor und die Kraft des Vorwärtsblickens im Alter.
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Über Jean Paul
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1763 - 1825
Jean Paul (1763–1825) war ein deutscher Dichter, dessen Werk zwischen Klassik und Romantik steht und der seinen Namen aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau wählte.
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Eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, wurde er in Wunsiedel geboren und starb 1825 in Bayreuth. Er nahm den französischen Vornamen Jean als Hommage an den Philosophen Jean-Jacques Rousseau an. Sein literarisches Schaffen lässt sich keiner der großen Epochen eindeutig zuordnen und verbindet Elemente der Weimarer Klassik mit denen der Romantik.

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