Januar Sprüche
1553 Sprüche — Seite 6
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
— Blaise Pascal
Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat
— Friedrich Wilhelm Weber
Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.
— Georg Christoph Lichtenberg
Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Flüsse und Berge altern nicht.
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
— Christian Friedrich Hebbel
Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.
— Ovid
Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.
Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit