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Januar Sprüche

1553 Sprüche — Seite 21

  1. Die Spinne spinnt in heimlichen Geweben. Wenn heute Nacht ein Jahr beginnt, beginnt ein neues Leben.

    Joachim Ringelnatz

  2. Und scheint die Sonne noch so schön, am Ende muss sie untergehn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  3. Wenn man will, dass das Jahr erfolgreich wird, muss man am ersten Januar damit beginnen.

  4. Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein

  5. Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

  6. Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.

    Johann Peter Hebel

  7. Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.

  8. Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

  9. Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)

  10. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  11. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  12. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  13. Das alte Jahr vergangen ist, das neue Jahr beginnt . Wir danken Gott zu dieser Frist. Wohl uns, dass wir noch sind! Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut: Ein neues Jahr, ein neues Gl …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  14. Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter. (06. Jan.)

  15. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  16. So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. (31. Juli)

  17. Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)

  18. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  19. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  20. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  21. Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.

    Christian Johann Heinrich Heine

  22. Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

  23. Ein neues Jahr, ein neues Jahr, was werden die Tage bringen? Wird's werden wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen?

    Theodor Fontane

  24. Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.

  25. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  26. Unter Scherz und Spiel und Tanzen soll dir dieses Jahr entfliehn, Feude deine Stirn umkränzen und Gesundheit dich umblühn!

  27. Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.

    Theodor Storm

  28. Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

  29. Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht. Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter, dass, überwinternd, dein Herz überhaupt übersteht.

    Rainer Maria Rilke

  30. Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen? Ich möchte leben, bis all dies Glühn rücklässt einen leuchtenden Funk …

    Theodor Fontane

  31. Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.

    Henry Ford

  32. Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

  33. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  34. Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.

  35. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  36. Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

  37. Mit allen Kräften müssen wir uns die Freuden des Lebens zu erhalten suchen, die uns die Jahre, eine nach der anderen, entreissen.

    Michel de Montaigne

  38. Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. (06. Jan.)

  39. Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.

    Joachim Ringelnatz

  40. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler