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Januar Sprüche

1553 Sprüche — Seite 8

  1. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  2. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  3. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  4. Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

    Ralph Waldo Emerson

  5. An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.

  6. Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?

  7. Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.

  8. Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.

  9. Keine Elster heckt eine Taube.

  10. Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.

  11. Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

    Vincent van Gogh

  12. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.

  13. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    Heinrich von Kleist

  14. Was gegen die Kälte nützt, auch vor der Hitze schützt.

  15. Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.

    Wilhelm Dilthey

  16. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  17. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  18. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  19. Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.

    Victor-Marie Hugo

  20. Möge das neue Jahr nur gute Tage für dich haben. Mögen dieses Haus und alle, die in ihm wohnen, im neuen Jahr mit Gottes Liebe gesegnet sein.

  21. Ist um St. Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual. (11. Nov.)

  22. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  23. Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.

    Reinhold Messner

  24. Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin. (21. Okt.)

  25. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  26. Scharren die Mäuse tief sich ein, wird ein harter Winter sein.

  27. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  28. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)

  29. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)

  30. Nebelt es an St. Cleophas, wird der ganze Winter nass. (25. Sept.)

  31. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.

  32. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  33. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  34. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  35. Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …

  36. Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand

    Francis Bacon

  37. Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.

    Aristoteles

  38. Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …

    Rainer Maria Rilke

  39. Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.

  40. Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis

    Jean-Jacques Rousseau