Januar Sprüche
1553 Sprüche — Seite 32
Wenn im Hof der Metzger parkt, kriegt das Schwein 'nen Herzinfakt!
Braucht der Bauer nur einen Schinken, sieht man die Sau mit dem Holzbein winken!
Im Hof da sitzt der Auerhahn, und schaut erbost den Bauern an, denn dort oben auf der Tenne, sitzt die entblösste Auerhenne!
Fummeln Magd und Knecht im Stroh, brüllt der Ochse "Pornoshow!"
Ist dem Bauern kalt im Schuh, steht er in der Tiefkühltruh'
Auf dem Baum, da saß ein Specht; der Baum war hoch, dem Specht war schlecht.
Ist der Regen nicht von Dauer, war es nur ein kurzer Schauer.
Frißt der Hase Eichenblätter, wird er ganz gewiß nicht fetter.
Werden naß die Ahornblätter, liegt es sicherlich am Wetter.
Wälzt das Schwein sich in den Lachen, so brauchst du’s ihm nicht nachzumachen
Wenn es nachts im Bette kracht der Bauer seine Erben macht.
Hat die Bäurin zu viele Kilo, nascht sie heimlich Nachts am Silo
Wenn der Knecht wie Elvis singt die Kuh im Takt den Euter schwingt.
Läßt der Bauer einen fahren, flieht das Vieh in hellen Scharen.
Der Trecker seinen Bauern foppt, wenn er nicht vor'm Dorfteich stoppt.
Wenn im Mai die Triebe walten, kann den Bauern keiner halten.
Kehr'n die Störche spät zurück, ha'm die Frösche großes Glück.
Kommt der Gockel untern Trecker gibt es morgen früh keinen Wecker
Wenn der Knecht zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt!
Liegt mittags Weißes in den Suppen, dann hat die Bäu'rin wieder Schuppen!
Der Bauer stark nach Jauche stinkt, er Hahne mit dem Brechreiz ringt
Der Hofhund, der die Hühner frißt, ein hundsgemeines Haustier ist.
Es lässt den Bauern gar nicht ruh'n, wenn die Hähne morgens muh'n.
Fällt der Vollmond auf das Dach, werden alle Bauern wach!
Geht die Bäurin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.
Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!
Hüpft der Ochse auf dem Schwan, handelt sich's um Rinderwahn
Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hähnchen platt.
Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.
Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen
Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.
Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.
Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.
Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.
Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.
Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!
Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!
Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.
Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!
Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.