Januar Sprüche
1553 Sprüche — Seite 14
Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. (24. August)
Bringt St. Gordon Regen, folgt ein Winter mit wenig Segen. (09. Sept.)
Begräbt im Schnee der Winterwind die Straßen weit und breit, nie wird der Weg, o liebes Kind, zum Glück dir sein verschneit.
Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht
— Clemens Brentano
Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.
— Leo Tolstoi
Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.
— Ludwig Christoph Heinrich Hölty
Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,
— Bernhard von Clairvaux
Das Leben gleicht einer Reise, Silvester einem Meilenstein.
— Theodor Fontane
Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.
— Mark Twain
Es blüht der Winter im Geäst, und weiße Schleier fallen. Einsam erfriert ein Vogelnest. Wie vormals läßt das Weihnachtsfest die Glocken widerhallen. Es neigt sich über uns der Raum, darin auch wir …
Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung.
So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild, wo tausend frische Lebenskeime walten, da ist es mir, als ob Natur mein Bild mir aus dem Zauberspiegel vorgehalten.
— Annette von Droste-Hülshoff
Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.
— Abraham a Sancta Clara
Weiss sind Türme, Dächer, Zweige, und das Jahr geht auf die Neige, und das schönste Fest ist da!
— Theodor Fontane
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
— Charles Robert Darwin
Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten
— Bertolt Brecht
Im Becher ersaufen mehr als im Meer.
Der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Rauschen, weißt aber nicht, woher er kommt, noch wohin er geht.
Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.
— Rainer Maria Rilke
Liebe tröstet, wie Sonnenschein nach Regen.
— William Shakespeare
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …
— Johann Peter Hebel
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
— Bertolt Brecht
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Das Jahr ist nun zu Ende, doch Deine Liebe nicht; noch segnen Deine Hände, noch scheint Dein Gnadenlicht.
Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.
— Rainer Haak
Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
— Joachim Ringelnatz
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. ((02. Juli)
Es grüßen blaue Blümlein licht in deinem Garten klein. Sie bitten dich: Vergiss mein nicht, denn ich gedenke dein.
Ich denk an dich, wenn ein Regenbogen die Welt in buntes Licht taucht.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.
— Georg Ebers
Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.