April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 7
Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)
Der Frühling hockt schon im Gesträuch und überprüft die Wetterlage. Wir grüßen! Und wir wünschen Euch sehr herzlich: Frohe Ostertage!
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …
— Friedrich Julius Hammer
Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.
— Sophie Alberti
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!
Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.
— Georg Christoph Lichtenberg
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.
— Jean Paul
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
— Bernhard von Clairvaux
Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.
— Blaise Pascal
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.
Hohle Köpfe klappern am meisten.
Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
— Wilhelm Dilthey
Flüsse und Berge altern nicht.
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
— Christian Friedrich Hebbel