April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 4
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)
Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.
Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen
Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.
— Ralph Waldo Emerson
Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.
— Reinhold Messner
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …
— Henry David Thoreau
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
— Johann Peter Eckermann
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.
Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)
Wer im Juli sich regen tut, sorget für den Winter gut.
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)
Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden.
Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.
— Else Pannek
Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.
— Ralph Waldo Emerson
Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.
— Voltaire
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
— Jean Paul
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.
— Hans Christian Andersen
Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele
— Anton Tschechow
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.
Immer möge das Sonnenlicht auf deinem Fenstersims schimmern und die Gewissheit in deinem Herzen, dass ein Regenbogen dem Regen folgt.
Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur, das geht auch im Spätherbst bei immer weniger Licht und Sonne
Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.
— Horaz
Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.
— Rabindranath Tagore
Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.
— Selma Lagerlöf
Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen.
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden; und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden.
— Franz Emanuel August Geibel
Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
— Christian Morgenstern
Ein Häuchen aus Rosen, aus Veilchen die Tür. Die Zimmer voll Liebe, das wünsche ich Dir.
Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
— Gottfried Keller
Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde.
Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.
Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.
— Friedrich Nietzsche