April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 21
Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.
— Oscar Wilde
Unterm Baum im grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas! Putzt den Bart und spitzt das Ohr, macht ein Männchen, guckt hervor. Springt dann fort mit einem Satz und ein kleiner frecher Spatz schaut …
Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)
Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.
Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.
— Christian Morgenstern
Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei! Immerfort, hier und dort und an jedem Ort! Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt. Hier ein Ei! Dort ein Ei! Bald sinds zwei …
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.
— Christian Johann Heinrich Heine
Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.
Mach deine Pläne fürs Jahr im Frühling und für den Tag frühmorgens.
Ich will zum frohen Osterfest dir fröhlich gratulieren Vielleicht gelingt es irgendwo, ein Häslein aufzuspüren. Dann lege ich in seinen Korb ein Blatt mit tausend Grüßen, das soll es dir als Festgr …
Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.
Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.
— George Bernard Shaw
Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.
Weiße Lichtmess - grüne Ostern. (02. Feb.)
Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.
Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.
Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.
Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.
Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. (06. Jan.)
Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht
— Karl-Heinz Söhler
Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.
Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.
Der Honig ist nicht weit vom Stachel
Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)
Den Esel will jedermann reiten.
Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.
Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.
Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!
Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?
— Ralph Waldo Emerson
Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.
Bunte Eier, Frühlingslüfte, Sonnenschein und Bratendüfte, heiterer Sinn und Festtagsfrieden sei zu Ostern euch beschieden
Ostern zeigt uns, dass man das Leben nicht nach Dingen ausrichten soll, sondern nach Idealen
Ostern,Ostern,Auferstehen. Lind und leis`die Lüfte wehn. Hell und froh die Glocken schallen: Osterglück den Menschen allen!
Von der Auferstehung Christi her kann ein neuer, reinigender Wind in die gegenwärtige Welt wehen.
— Dietrich Bonhoeffer
Tritt Mattheis stürmisch ein, wird's an Ostern Winter sein. (24. Feb.)
Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.
— John Milton
Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.
Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.
— Aristoteles
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais