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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 32

  1. Kehr'n die Störche spät zurück, ha'm die Frösche großes Glück.

  2. Kommt der Gockel untern Trecker gibt es morgen früh keinen Wecker

  3. Wenn der Knecht zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt!

  4. Liegt mittags Weißes in den Suppen, dann hat die Bäu'rin wieder Schuppen!

  5. Der Bauer stark nach Jauche stinkt, er Hahne mit dem Brechreiz ringt

  6. Der Hofhund, der die Hühner frißt, ein hundsgemeines Haustier ist.

  7. Es lässt den Bauern gar nicht ruh'n, wenn die Hähne morgens muh'n.

  8. Fällt der Vollmond auf das Dach, werden alle Bauern wach!

  9. Geht die Bäurin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.

  10. Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!

  11. Hüpft der Ochse auf dem Schwan, handelt sich's um Rinderwahn

  12. Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hähnchen platt.

  13. Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.

  14. Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen

  15. Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.

  16. Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.

  17. Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.

  18. Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.

  19. Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.

  20. Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!

  21. Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!

  22. Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

  23. Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!

  24. Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.

  25. Kommt die Milch in Würfeln raus, fiel im Stall die Heizung aus!

  26. Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag

    Friedrich Rückert

  27. Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie Abendsonnenstrahl.

    Gottfried August Bürger

  28. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort

  29. Keinen Geist kann man so umfassend lieben wie die Natur.

    Edvard Grieg

  30. Ein Drittel der menschlichen Schönheit ist Natur, zwei Drittel sind Aufmachung.

  31. Das Licht vom Himmel lässt sich nicht versprengen, noch lässt der Sonnenaufgang sich verhängen mit Purpurmänteln oder dunklen Kutten.

    Nikolaus Lenau

  32. Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

    Immanuel Kant

  33. Mit den Landschaften ist es wie mit den Blumen: Jede fremde dünkt uns die schönste.

    Michel de Montaigne

  34. Das Alter ist das Abendrot des Himmels.

  35. Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, dass sie die Seele des Menschen in seinem Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quart …

    Denis Diderot

  36. Gerade der schöpferische Mensch wird immer auf die Natur zurückgreifen, um menschliche Formeln durch neues Leben zu erfüllen oder zu sprengen

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  37. Der Löwe stößt seine Jungen ins Tal hinab.

  38. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    Christian Morgenstern

  39. Meine Leiden sind das Werk der Natur, mein Glück aber ist mein Werk.

    Jean-Jacques Rousseau

  40. Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

    Johann Wolfgang von Goethe