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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 26

  1. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. (25. März)

  2. Ist Maria schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar. (25. März)

  3. Schöner Verkündigungsmorgen befreit von vielen Sorgen. (25. März)

  4. Ist Marien schön und helle, gibt es viel Obst auf alle Fälle. (25. März)

  5. Um Ludger draussen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht. (26. März)

  6. Will der Mai ein Gärtner sein, trägt er nicht in Scheunen ein.

  7. Soll Feld und Garten wohl gedeih'n, dann braucht's im Juni Sonnenschein.

  8. Wenn's im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.

  9. Juli heiß - lohnt Müh' und Schweiß.

  10. Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan. (04. Dez.)

  11. Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee. (04. Dez.)

  12. St. Gerald - es wird kalt. (05. Dez.)

  13. Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian ein wilder sein. (07. Dez.)

  14. Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis. (13. Dez.)

  15. St. Lucia kürzt den Tag, so viel sie ihn nur kürzen mag. (13. Dez.)

  16. Um Adelheid da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh. (16. Dez.)

  17. Bringt das Christkind Kält' und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh'. (24. Dez.)

  18. Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind. (26. Dez.)

  19. Sitzen die unschuldigen Kindlein in der Kälte, vergeht der Frost nicht in Bälde. (28. Dez.)

  20. Gefriert es Sylvester zu Berg und Tal, geschieht auch dies zum letzten Mal. (31. Dez.)

  21. Justin klar, gutes Jahr. (01. Juni)

  22. Wie's Wetter auf Medardi fällt, meist bis Monatsende hält. (08. Juni)

  23. Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser. (08. Juni)

  24. Margarete - die Regenfrau. (10. Juni)

  25. St. Barnabas schneidet das Gras. (11. Juni)

  26. Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. (11. Juni)

  27. Wenn Barnabas bringt Regen, so gibt es auch viel Traubensegen. (11. Juni)

  28. Ist's am Fortunatstag klar, so verheißt's ein gutes Jahr. (12. Juni)

  29. Heiliger Veit, regne nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht. (15. Juni)

  30. Nach St. Vitus ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. (15. Juni)

  31. Das Sieb hält kein Wasser.

  32. Wenn der eine nicht will, können zwei nicht streiten.

  33. Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber die Leut'.

  34. Nur die allergrössten Kälber wählen ihren Metzger selber.

  35. Das Geld verdeckt die grössten Löcher.

  36. Den Kopf kühl, die Füße warm, machen den besten Doktor arm.

  37. Dem Kompost und dem Mist am wohlsten im Schatten ist.

  38. Gute Kornjahre sind schlechte Obstjahre.

  39. Die Quecke ist der Bandwurm des Ackers.

  40. Eine Gans, die Fasten erlebt hat, taugt nichts mehr.