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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 6

  1. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.

  3. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.

  4. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  5. Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  7. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  8. Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …

    Friedrich Julius Hammer

  9. Es geht hier wie mit dem heiligen Christ und den Oster-Eiern, so bald man erfährt, wo sie herkommen, kriegt man keine mehr.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.

    Sophie Alberti

  11. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  12. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  13. Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  14. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  15. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  16. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  17. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  18. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

    Vincent van Gogh

  21. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  22. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  23. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  24. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)

  25. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  26. Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!

  27. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  28. Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.

    Christoph A. Tiedge

  29. Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.

    Jens Peter Jacobsen

  30. Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.

    Jean Paul

  31. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  32. Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

    Bernhard von Clairvaux

  33. Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt

  34. Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.

    Johann Nepomuk Nestroy

  35. Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)

  36. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  37. Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!

  38. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  39. Er ist Storch und Klappermaul.

  40. Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'

    Rudyard Kipling