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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 27

  1. Siehst du die Katze gähnend liegen, weisst du, dass wir Gewitter kriegen.

  2. Wenn sich die Katzen putzen, gibt es gutes Wetter.

  3. Wenn sich die Schafe auf der Weide mit den Köpfen zusammenstellen, folgt Gewitter.

  4. Der Kuckuck schreit nicht eher, bis der Hafer grün ist.

  5. Siehst du die Schwalben niedrig fliegen, wirst du Regenwetter kriegen.

  6. Baden Spatzen und Hühner im Sand, kommt Regen ins Land.

  7. Wenn die Stare hoch sitzen, gibt es schönes Wetter.

  8. Wo der Storch nistet auf dem Dach, kommt weder Blitz noch Ungemach.

  9. Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit dem schönen Wetter aus.

  10. Baut die Ameise hoch ihr Haus, fällt der Winter trocken aus.

  11. Wenn die Mücken spielen, wird schönes Wetter.

  12. Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren.

  13. Ist die Spinne träg zum Fangen, Gewitter bald am Himmel hangen.

  14. Wenn die Spinnen im Regen spinnen, wird er nicht mehr lange rinnen.

  15. Sind noch Fliegen an der Wand, hält noch die Sonn' den Frost gebannt.

  16. Wenn man einen Hund zum Jagen tragen muss, wird man nicht viel fangen.

  17. Willst Glück du haben mit dem Vieh, so füttre pünktlich, plage nie.

  18. Märzenferkel, Märzenfohlen, alle Bauern haben wollen.

  19. Kommt die Feldmaus ins Dorf, so sieh nach Holz und Torf.

  20. Gedeiht die Schnecke und die Nessel, füllen sich die Speicher und Fässel.

  21. Wenn d'Apfelbäum' blüh'n, soll der Ofen glüh'n.

  22. Auf großen Raum pflanz' einen Baum und pflege sein, er bringt dir's ein.

  23. Blüh'n die Disteln reich und voll, ein schöner Herbst dir blühen soll.

  24. Blüte schnell und ohne Regen, verspricht beim Obste großen Segen.

  25. Wenn der Flieder langsam verblüht, die Ernte sich lang hinzieht.

  26. Nun fängt das Laub zu stehen an, die Vögel haben das Legen getan.

  27. Blüht der Stock in vollem Licht, große Beeren er verspricht.

  28. Ein Vielfraß wird nicht geboren, sondern erzogen.

  29. Der Winter bringt zweierlei auf einmal: weiße Tage und schwarze Nächte.

  30. So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!

  31. Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.

  32. Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.

  33. Adler fängt nicht Fliegen.

  34. Ich rede von Enten, und du antwortest mir von Gänsen.

  35. Man ruft den Esel nicht zu Hofe, denn dass er Säcke trage.

  36. Wenn der Esel in die Mühle kommt, so sagt er i-ah.

  37. Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.

  38. Wenn das Ferkel träumt, so ist's von Trebern.

  39. Wenn das Ferkel satt ist, stößt es den Trog um.

  40. Je fetter der Floh, je magerer der Hund.