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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 30

  1. Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.

  2. Schweine kümmern sich nicht um köstliche Salben.

  3. Die Spinne saugt Gift, die Biene Honig aus allen Blumen.

  4. Wenn der Storch die Erbsenstoppel sieht, jagt er die Jungen vom Neste.

  5. Dem Storch gefällt sein Klappern wohl.

  6. Es sagt ein Storch dem andern Langhals.

  7. Die Täublein müssen Federn lassen.

  8. Wer keine Taube hat, der hat Mücken.

  9. Eisern Vieh stirbt nicht.

  10. Man sieht's am Schwanz, was es für ein Vogel ist.

  11. Laß mir den Vogel und behalt du die Federn.

  12. Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.

  13. Böser Vogel, böses Ei.

  14. Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

  15. Jedem Vogel gefällt sein Nest.

  16. Jeder Vogel hat sein Nest lieb.

  17. Vogelfang gehört zum Wildbann.

  18. Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Naturnotwendig will der Mensch das Gute.

    Thomas von Aquin

  20. Auch wenn der Spatz klein ist, hat er doch alle lebenswichtigen Eingeweide.

  21. Es muss ein Loch geben, bevor der Wind durchpfeifen kann.

  22. Ein Unwetter währt keinen ganzen Tag.

    Laotse

  23. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  24. Die menschliche Hand bedeutet menschliche Macht: Mit dem durchgeistigten Handeln der Hand ist der Mensch der Natur gegenüber gefährlich geworden.

    Oswald Spengler

  25. Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.

    Oswald Spengler

  26. Es ist nicht kalt, wenn es schneit, es ist nur kalt, wenn es taut.

  27. Genaugenommen ist das Dichten ein Naturvorgang; wie der Apfel auf dem Baum reift und wie das Ei aus der Henne kommt, so reift das Werk im Dichter, und so bewegt es sich aus ihm heraus.

    Victor Auburtin

  28. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  29. Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

  30. Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.

    Abraham a Sancta Clara

  31. Gnade und Tugend bilden die Ordnung der Natur nach, die kraft göttlicher Weisheit gegründet ist.

    Thomas von Aquin

  32. Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.

    Friedrich von Logau

  33. Es gibt nichts Wunderbareres, nichts, was die Weisheit des Schöpfers bei den Verständigen heller bezeugt, als die Bewegung der fünf Planeten.

    Johannes Kepler

  34. In jedem Aug', in dem die Liebe glüht, ist auch die Blume Schönheit aufgeblüht.

    Otto von Leixner

  35. Man mag über Naturschönheiten die Achseln zucken, es ist doch herrlich für ein Volk, ein schönes Land zu besitzen, wenn es auch arm ist.

    Fridtjof Nansen

  36. Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett

  37. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  38. Alle Wesen leben vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf, die Pflanze selbst, kehrt freudig sich zum Licht.

    Friedrich von Schiller

  39. Auf dem Heu und in dem Stroh, ward schon manches Mägdlein froh.

  40. Beim Dreschen lass das Rauchen sein, sonst atmest Du den Brandrauch ein.