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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 2

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht: Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur der Dummheit nicht.

    Konrad Adenauer

  2. Herr, segne meinen ersten Tag und den letzten Tag. Segne die Stunden, die Du mir schenkst. Was ich berühre, was ich höre, was ich sehe, was ich rede, soll gesegnet sein. Herr, halte mich in Deinen …

  3. So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat

    Antonius von Padua

  4. Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.

    Fjodor M. Dostojewski

  5. Menschliche Wertschätzung kann sogar infolge kleinlicher Ursachen eines Tages in Haß umschlagen, göttliche Liebe jedoch ist unveränderlich, nur der Tod vermag sie aufzuheben.

    Konfuzius

  6. Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

    Clemens Brentano

  7. Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.

  8. Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit

    Friedrich von Bodelschwingh

  9. Seid miteinander freundlich, herzlich, vergebt einer dem anderen, gleich wie Gott euch vergeben hat in Christus.

  10. Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen, aber der Liebe gelingt's, wenn sie sich selber bezwingt.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort.

    Matthias Claudius

  12. Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

    Antonius von Padua

  13. Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.

    Antonius von Padua

  14. Wenn man das Bedürfnis nach etwas Großem, Unendlichem hat, nach etwas, das einen zu Gott hinführt, so braucht man nicht weit zu gehen.

    Vincent van Gogh

  15. Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Herrn

    James Hudson Taylor

  16. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.

    Angelus Silesius

  17. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

  18. Mensch, denkst Du Gott zu schauen, dort oder hier auf Erden, so muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.

    Angelus Silesius

  19. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten Tag und Nacht, wohin du auch gehst.

  20. Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.

    Richard Ritter Kralik von Meyrswalden

  21. Danken heißt, sich vor Gott hinsetzen und sich freuen

  22. Die menschliche Existenz ohne den Glauben an Gott für erträglich zu halten, beruht auf Gedankenlosigkeit.

    Richard Rothe

  23. Jesus ist der Schlüssel der Weltgeschichte. Die alte schloß er zu. Die neue schloß er auf.

    Richard Rothe

  24. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  25. Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.

    Friedrich Schleiermacher

  26. Christus hat durch erstes Kommen uns des Teufels Reich genommen. Kommt er jetzt nicht bald hernieder, kriegt der Teufel alles wieder.

    Friedrich von Logau

  27. Gott schuf die Erde und ruhte einen Tag; danach hat er die Frau erschaffen, und seitdem hat er keine Ruhe mehr.

  28. Der Mensch ist Gottes Kindheit.

    Angelus Silesius

  29. Ich fürchte den Tod nicht; was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich; ich bin ein armer Sünder, nur das Verdienst meines Erlösers wird mir die ewige Seligkeit erwerben.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  30. Der Mensch hängt vom Himmel so wie das Schiff vom Lotsen ab.

  31. Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird

    Selma Lagerlöf

  32. Klage nicht darüber, dass Gott den Tiger geschaffen hat, sondern danke ihm, dass er ihm keine Flügel gegeben hat

  33. Gott sieht das Herz an.

  34. Man muss wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

    Vinzenz von Paul

  35. Wo Menschenhand zu kurz ist, da ist Gottes Hand noch lange genug.

  36. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  37. Den Nächsten lieben heißt Gott in seinem Bilde lieben.

    Nikolaus von Kues

  38. Gott begegnet dir überall, wenn du ihn grüßen möchtest.

  39. Trink und iß, Gottes nicht vergiß

  40. Ehe du Gott suchst, hat dich Gott schon gefunden.

  41. Die Hilfe Gottes ist unser weiter Raum, der uns frei und fröhlich macht.

    Martin Luther

  42. Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?

    Friedrich Nietzsche

  43. Gott ist der, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann

    Anselm von Canterbury

  44. Gott verläßt die Seinen nicht.

  45. Wen Gott nicht hält, der fällt.

  46. An Gottes Segen ist alles gelegen.

  47. Wer Gott vertraut, hat wohl nicht auf Sand gebaut.

  48. Will's Gott, wer wendet's?

  49. Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.

    Robert Browning

  50. Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.

    Christoph A. Tiedge

  51. Wo immer Gott ein Gebetshaus errichtet, baut der Teufel eine Kapelle; und bei genauerem Hinsehen wird sich herausstellen, dass Letzterer die größere Gemeinde hat.

    Daniel Defoe

  52. Das einzige, was Gott davon abhält, noch eine Sintflut zu senden, ist die Tatsache, dass die erste nutzlos war

    Nicolas Chamfort

  53. Gott gibt nicht mehr Frost als Kleider.

  54. Ein Engel ist nichts anderes als die Idee Gottes.

    Eckhart von Hochheim

  55. Willst du deine Arbeit so verrichten, wie Gott sie verlangt, dann verrichte sie aus Liebe

    Vinzenz von Paul

  56. Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

    Friedrich von Schiller

  57. Was Gott will erhalten, das kann nicht erhitzen noch erkalten.

  58. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

  59. Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz statt um den Kopf.

  60. Wider Gottes Gewalt kann keiner.