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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 9

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.

    Napoleon

  2. Nichts wirkt auf die ganze Umgebung eines Menschen beruhigender und anziehender als ein unerschütterliches Gottvertrauen.

    Rudolf von Tavel

  3. Die geistige Freude ist das sicherste Merkmal der in uns wohnenden Gnade Gottes.

    Johannes Bonaventura

  4. Wenn ein Mensch mit Gott gut steht, der steht wohl, wenn's übel geht; denn er kann die höchsten Gaben, Vater, Bruder, Tröster haben.

    Friedrich von Logau

  5. Gott schuf zuerst die Idioten. Zur Übung. Dann schuf er die Beamten.

  6. Die Götter wissen es nicht, die Gespenster merken es nicht.

  7. Geh durch den Menschen, und du gelangst zu Gott

    Augustinus

  8. Nimmer würde ein Mensch, der Durst nach Wein hat, so sehnlich seiner begehren, dafern nicht etwas von Gott in ihm wäre.

    Eckhart von Hochheim

  9. Gehe nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!

  10. Kunst ist Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Künstler, und je weniger der Künstler dabei tut, desto besser.

    André Gide

  11. Die Erde ist so allerliebst, dass mir vor lauter Lust und Wonne Zeit fehlt, um an den zu denken, der sie schuf.

    Christian Dietrich Grabbe

  12. Könnten wir alles mit eigener Kraft, wie bald wär Gott aus dem Himmel geschafft

    Wilhelm Müller

  13. Sonne wirft im goldenen Kranz Gottes Liebe in dein Leben. Nun soll deiner Augen Glanz diese Liebe weitergeben.

  14. Die Ehe ist die exemplarische Bindung, sie trägt uns in die große Gebundenheit, und nur als Gebundene können wir in die große Freiheit der Kinder Gottes gelangen.

    Martin Buber

  15. Liebe und Treue werden euch nicht verlassen, und ihr werdet eure Wege in Freundlichkeit und Klugheit gehen. Gott und den Menschen wird das gefallen. Verlasst euch auf Gott von ganzem Herzen, und …

  16. Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.

  17. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

  18. Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

  19. Ich habe in meinem Leben zwei wichtige Dinge gelernt: dass ich ein großer Sünder bin und dass Christus ein noch größerer Retter ist.

    Isaac Newton

  20. Möge in Freud und Leid der Mensch gewordene Gottessohn dich begleiten

  21. Wer meint, Jesus sei freiwillig zu den Menschen gekommen, kennt seinen Vater schlecht.

    Gilbert Keith Chesterton

  22. Politik ist die Kunst, Gott so zu dienen, dass der Teufel darüber nicht böse wird.

    Napoleon

  23. Die Unmöglichkeit, in der ich mich befinde, zu beweisen, dass es keinen Gott gebe, tut mir eben seine Existenz dar.

    Jean de la Bruyère

  24. Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler lässt Gott ihnen zum Guten werden.

    Augustinus

  25. Wenn wir uns dann aber wiedersehen werden, hoffe ich, dass alles du erreicht, und Gott uns weiter hält an den Händen, und dass mein Lebensweg dem deinen gleicht!

  26. Möge dein Weg stets aufwärts führen, auch wenn du tiefe Täler und dunkle Schluchten zu durchwandern hast. Möge Gott persönlich dein Wegweiser sein.

  27. Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  28. Gott wohnt, wo man ihn einlässt.

    Martin Buber

  29. Um Fleiss und Mühe gibt Gott Schaf und Kühe

  30. Der Mensch ist einmal so von Gott geartet, daß er der Liebe nicht entraten kann und nicht entbehren soll, und zwar sein ganzes Leben hindurch

    Adolph Kolping

  31. Es ist ein wahres Glück, dass der liebe Gott die Fliegen nicht so gross wie die Elefanten gemacht hat, sonst würde uns sie zu töten viel mehr Mühe machen, und auch weit mehr Gewissensbisse.

    Christian Morgenstern

  32. Wir haben das Leben nicht verloren. Es wohnt vor uns im Gotteslicht.

  33. Mag schon sein, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, aber er musste ja auch nicht drei Durchschläge anfertigen

  34. Ich glaube,dass die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott den Menschen jemals gegeben hat. Alles gute von dem Erlöser der Welt wird uns durch dieses Buch weiter gesagt.

    Abraham Lincoln

  35. Möge Gott auf dem Weg, den du gehst, vor dir hereilen. Das ist mein Wunsch für deine Lebensreise.

  36. Das Leben endet nicht, es endet nur die Sendung und Sterben ist ein Schritt zum Ziele der Vollendung

  37. Meine Zeit steht in deinen Händen.

  38. Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.

    Martin Luther King

  39. Man kann Gott nur auf eigene Kosten lieben.

    Mutter Theresa

  40. Das Gebet erfrischt die Hoffnungen des Herzens

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.

    Paul de Lagarde

  42. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.

    Dietrich Bonhoeffer

  43. Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.

  44. Lassen wir Gott vertrauend und mit frohem Mute darum zusehen, was wohl zu tun sein mag. Alles übrige wird dann Gott in seiner Barmherzigkeit fügen, wie es gut ist.

    Adolph Kolping

  45. So mutig ist eine Frau, deren Liebe der Himmel gesegnet hat.

    Théodore Simon Jouffroy

  46. Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich e …

    Franz Liszt

  47. Hüten wir uns davor, die Ruhmreichen zu spielen, wer wir auch sein mögen, und was wir auch zu leisten vermögen, wir bleiben immer nur, wie es im Evangelium heißt, unnütze Knechte -, der Ruhm gehört …

    Franz Liszt

  48. Das Sehen Gottes ist Vorsehung, Gnade und ewiges Leben.

    Nikolaus von Kues

  49. Zwei Dinge sind gleicherweise für den Verstand unerklärlich und kein Gegenstand, über den man nachdenken soll: Die Weisheit Gottes und der Wahnwitz der Menschen.

    Alexander Pope

  50. Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.

    Wilhelm Busch

  51. Möge der Himmel dich bewahren vor Gefahren, Schmerzen und Pein. Möge stets ein kleiner Schutzengel deines lieben Lebens Hüter sein

  52. Auch das ist Kunst, ist Gottesgaben, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn die Sonne längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  53. Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, "Danke" zu sagen?

  54. In der Liebe zu dem, der uns erschaffen und erlöst hat, haben wir alles überreich.

    John Henry Newman

  55. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm

  56. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.

    Martin Luther King

  57. Da flehen die Menschen die Götter an um Gesundheit und wissen nicht, dass sie die Macht darüber selbst besitzen. Durch ihre Unmäßigkeit arbeiten sie ihr entgegen und werden so selbst durch ihre Begi …

    Demokrit

  58. Begreift, dass Gott das Endziel, nicht der Ausgangspunkt der Schöpfung ist.

    André Gide

  59. Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er musste schaffen, um sich selbst kennen zu lernen.

    Christian Friedrich Hebbel

  60. Das alte Jahr vergangen ist, das neue Jahr beginnt . Wir danken Gott zu dieser Frist. Wohl uns, dass wir noch sind! Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut: Ein neues Jahr, ein neues Gl …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben